James Ellsworth

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James Morris
James Ellsworth bei seinem WWE Debüt

James Ellsworth bei seinem WWE Debüt

Daten
Ringname(n) James Ellsworth
Jimmy Dream
Körpergröße 170 cm
Geburt 11. Dezember 1984
Baltimore, Maryland
Wohnsitz Glen Burnie, Maryland
Trainiert von Axl Rotten
Debüt 05. Juni 2002

Abseits des Wrestlings

James Morris, besser bekannt unter seinem Ringnamen James Ellsworth, wurde am 11. Dezember 1984 in Baltimore, Maryland geboren. Im Herbst 2016 konnte er sich durch vereinzelte Auftritte bei WWE SmackDown einen Namen im Wrestling Business machen.

Neben ihm ist auch sein Bruder Chris Nightmare in der Wrestlingszene tätig. Ellsworth ist Vater zweier Töchter.

Wrestlingkarriere

Anfänge, Training und Erfolge (2002-Heute)

James Ellsworth, so sein aktueller Ringname, ist bereits seit geraumer Zeit als Pro-Wrestler aktiv und verfolgt diesen Traum schon seit seiner Jugend. Bereits im Alter von 17 Jahren begann er mit dem Wrestling-Training und ist seit seiner Kindheit großer Fan des WWE-Programms. Laut eigenen Angaben habe er nie eine Ausgabe von RAW verpasst. Mit dem Geld, welches er von Familie und Freunden zum Abschluss geschenkt bekommen hatte, zahlte Ellsworth sein Wrestling-Training, genauer gesagt meldete er sich bei der Wrestling-Schule von Axl Rotten an. Das Training zahlte sich aus, sodass sich Ellsworth zu einem routinierten, wenn auch unbekannten Indie-Wrestler entwickelte, der ungefähr 100 Bookings im Jahr annahm, um halbwegs über die Runden zu kommen. Schließlich übernahm er sogar seine eigene Promotion, Adrenaline Championship Wrestling, die im Jahr 2009 gegründet wurde.

Eines seiner ersten Matches soll James Ellsworth gegen Mickie James bestritten haben, Mickie James wurde damals als Aushängeschild für eine sehr kleine Wrestling-Show gebookt und gegen ihn gestellt. Diese Show wurde nicht von einer eigenständigen Liga ausgetragen, sondern fand bei einer Geburtstagsfeier statt - eine sehr populäre Taktik für Menschen, die mit kleinen Wrestling-Shows ein wenig Geld verdienen wollen. Ellsworth hatte zuvor unter Axl Rotten trainiert und zu diesem Zeitpunkt noch kein Match bestritten. Die Voraussetzungen waren gut: Eine bekannte Gegnerin, 20 Gäste und Ellsworth, der sich zu diesem Zeitpunkt noch keine Gimmick ausgedacht hatte, sodass dieser mit einer Maske antrat! Ellsworth machte höchstwahrscheinlich den Job und wurde gebührend entlohnt...nicht mit Geld, sondern mit unbegrenzten Zugang zu Eis und Kuchen!

Im Indie-Bereich trat James Ellsworth unter dem Namen Jimmy Dream an, zudem sicherte er sich den Spitznamen "Pretty". Gemeinsam mit seinem langjährigen Tag Team Partner Adam Ugly traten sie als "Pretty Ugly" an und konnten durchaus Erfolge feiern. Sie gewannen einige lokale Championships und traten in Ligen wie First State Wrestling, American Combat Wrestling und Big Time Wrestling an.

Adrenaline Championship Wrestling (2009-Heute)

Viele Informationen sind über die Liga nicht bekannt, schließlich gibt es in den USA unzählige Independent-Ligen, die nur von lokalen Fans, wenn überhaupt, registriert wird. Die Promotion "ACW" wurde im Jahre 2009 in Nashville gegründet, die Leitung übernahm James Ellsworth schließlich im Jahre 2013, auch wenn er bereits seit der Gründung bei der Promotion auftrat. Laut eigenen Angaben lief die Promotion allerdings nicht sonderlich profitabel, erst in den letzten Jahren gelang es der Liga, erstmals schwarze Zahlen zu schreiben. Die Promotion veranstaltet um die 20 Shows im Jahr, meist in sehr kleinen Städten. Doch Ellsworth scheint auch als Promoter durchaus ansehnliche Fähigkeiten zu besitzen, denn ihm gelang es, Stars wie Lita, Bret Hart, Scott Hall und Maria Kanellis zu verpflichten. Er bestritt einige "hochkarätige" Matches gegen Matt Hardy, Jake Roberts und Raven! Eine weitere Bekanntschaft, die auch die Zuschauerzahlh steigen ließ, war ein Match gegen Gillberg, den er bereits seit etlichen Jahren kennt, da sein Onkel ein guter Freund vom früheren WCW-Wrestler ist.

Die Promotion konnte bereits einen beachtlichen Erfolg einfahren und in Kooperation mit einer größeren Wrestling-Liga 1.400 Tickets verkaufen. Diesen Erfolg stemmte die Liga natürlich nicht allein, denn normalerweise waren die Zuschauerzahlen deutlich geringer. Eine einzelne Show, die Ellsworth einst veranstaltete, verkaufte beispielsweise nur 23 Tickets. Eine hoher Verkaufsunterschied, was auch auf die schwankende Branche zurückzuführen ist. Vor allem für Wrestling-Ligen, die nicht mit großen Namen werben können, bedeutet dies einen täglichen Überlebenskampf. Diese geringere Zuschauer ließ sich aber auch auf ein städtisches Problem zurückführen: ACW veranstaltete in einer Stadt, in der seit Tagen der Strom aufgrund eines Unwetters ausgefallen war.

World Wrestling Entertainment (2016-Heute)

Die Erfolgsgeschichte von James Ellsworth gleicht tatsächlich einer filmreifen Underdog-Story. Als unbekannter Indie-Wrestler bewarb sich Ellsworth zahlreich für "One Night Only" Auftritte, hierfür hat World Wrestling Entertainment eine eigene Internetadresse eingerichtet, um den lokalen Talenten die Möglichkeit zu geben, sich für Nebenrollen wie Polizisten, Jobber, Security- oder Backstage-Personal zu bewerben. Alles Rollen, die regelmäßig und gerne in den TV-Shows gesehen werden. In vielen Interviews gab Ellsworth an, immer wieder eine Bewerbung abgeschickt zu haben und schließlich auch ein Job-Angebot bekommen zu haben. Sein Job war es, als "Rosebud" aufzutreten. Jenen Job bestritt er über einige Monate regelmäßig, ehe das Gimmick eingestampft wurde. Die Rosebuds waren im Zuge der Auftritte von Adam Rose, der inzwischen entlassen worden ist, engagiert worden. Dies stellte somit seinen eigentlichen ersten WWE-Auftritt dar.

Eine interessante Tatsache, die Ellsworth in einem Interview enthüllte, beschreibt die verpflichtende Spontanität, die bei den Talenten vorausgesetzt wird. Denn die lokalen Wrestler erfahren meist erst wenige Stunden vor den eigentlichen Shows, ob sie auftreten werden. Daher befinden sich immer etliche Talente Backstage, die möglicherweise in den Shows eingesetzt werden. Die meisten Wrestler werden wieder nach Hause geschickt, doch Ellsworth wurde am 25. Juli 2016 von Fortuna begleitet. Bevor RAW an diesem Abend über die Bühne ging, zeigten einige Talente im Ring, welche Fähigkeiten sie besitzen und Arn Anderson, der für die Auswahl des jeweiligen Jobbers zuständig ist, schaute sich die Leistungen von James Ellsworth an und schien beeindruckt. Daher wurde Braun Strowman in den Ring gerufen, damit der Jobber und das "Monster" ihre Chemie austesten konnten. Arn Anderson war weiterhin sehr angetan und schließlich erhielt "Pretty" James Ellsworth den Gig. Übrigens waren es seine Schläge, die Anderson überzeugte. Ellsworth musste keinerlei Bumps nehmen oder in die Ringseile laufen, um seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Seine "Punches" waren das goldene Ticket für Ellsworth.

Es folgte somit der legendäre Auftritt. Eine Sache, die Ellsworth erheblich in die Karten spielte, war seine Promo. Kurz vor seinem Auftritt wurde er gefragt, ob er am Mikrofon reden könne, was Ellsworth bejahte und seine legendäre Catchphrase, "Any man with two hands has a fighting chance", zum Leben erweckte. Übrigens besaß er völlige kreative Freiheit und durfte sich seinen Ringnamen und den Text, den er im Ring sagen würde, selbst ausdenken. Seine einzige Aufgabe bestand darin, Braun Strowman wie ein unbesiegbares Monster aussehen zu lassen. In einem knapp einminütigen Match wurde Ellsworth schließlich gesquasht, doch eine Legende war geboren. Selbst Vince McMahon lobte die Leistung von Ellsworth mit einem "Daumen nach oben", als dieser in den Backstage-Bereich kam.

Durch diesen Auftritt spielte sich der neue "Jobber" in die Herzen der Zuschauer - er wurde umgehend zu einem Internet-Phänomen und erhielt großartige Reaktionen. Daher befand sich Ellsworth weiterhin auf dem Radar von World Wrestling Entertainment, weshalb er für mehrere Shows gebookt wurde. Letztlich setzte man ihn aber nicht ein. Erst am 13. September war es soweit, sein zweiter Auftritt erfolgte bei SmackDown Live, dort sollte er als Mystery-Partner an der Seite von AJ Styles antreten, der zu diesem Zeitpunkt keinen Partner gefunden hatte, um gegen John Cena und Dean Ambrose anzutreten. Leider kam es nie zu diesem Match, da The Miz ihn auf dem Weg zum Ring attackierte und als "Ersatz" fungierte. Viele Fans sahen schon eine kommende Fehde vorbereitet, doch seine Rolle sollte anders aussehen.

AJ Styles wollte als WWE Champion Eindruck machen, indem er einen Jobber in einem Non-Title Match besiegt. Daher forderte er ihn zu einem Match heraus, doch Daniel Bryan änderte eine Kleinigkeit: Dean Ambrose solle als Special Referee fungieren. Aufgrund der Fehde zwischen Ambrose und Styles wurde Ellsworth natürlich vom "Special Referee" bevorzugt, sodass Ellsworth den Sieg nach einem Dirty Deeds von Ambrose einfuhr. Dieser Sieg garantierte ihm tatsächlich eine Chance auf die WWE World Heavyweight Championship, was in der Folgewoche stattfinden sollte. Man mag es kaum glauben, doch Ellsworth gewann auch das zweite Match, allerdings nur via Disqualification. Dean Ambrose provozierte den amtierenden Champion so sehr, dass dieser immer brutaler gegen den Jobber vorging, was schließlich zur DQ führte.

James Ellsworth wurde ein fester Bestandteil der Fehde zwischen den Aushängeschildern von SmackDown Live, da er sich gegenüber seinem "Freund" Ambrose verpflichtet fühlte, ihm die Hilfe, die Ellsworth erhalten hatte, zurückzuzahlen. Daher begleitete er ihm zu seinem Nr. 1 Contender Match gegen AJ Styles. Währenddessen verließen Ellsworth alle guten Geister, da er -vom Publikum angefeuert- einen Superkick gegen den Champion zeigte, was Dean Ambrose den Sieg kostete. "The Lunatic Fringe" fand dies alles andere als komisch, konnte ihm aber in der nächsten Ausgabe verzeihen. Nichtsdestotrotz ließ Dean Ambrose ihn freundlich aus der Halle werfen, doch der von Schuld zerfressene Ellsworth wollte alles wieder gut machen und griff erneut in ein Match zwischen Styles und Ambrose ein, der eine weitere (und letzte!) Chance erhalten hatte. Ellsworth ließ sich von der Security jagen und sorgte somit für die entscheidende Ablenkung, was zu einem Sieg von Dean Ambrose führte.

Derzeit hat James Ellsworth allerdings keinen festen Vertrag unterschrieben.

Sonstiges

Finisher

Signature Moves

Tag Teams

Zeitraum Name Mitglieder
Adam Ugly & Jimmy Dream

Spitznamen

  • "Pretty"
  • "Pretty Fly for a White Guy"

Einzugsmusik

Titel & Auszeichnungen

Titel