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* '''[[Wrestling Observer Newsletter]]'''
 
* '''[[Wrestling Observer Newsletter]]'''

Version vom 17. September 2014, 13:54 Uhr

Richard Morgan Fliehr
Ric Flair im Jahre 2014

Ric Flair im Jahre 2014

Daten
Ringname(n) Ric Flair
The Black Scorpion
"Ramblin" Ricky Rhodes
"Spartacus"
Organisation WWE
Körpergröße 185 cm
Kampfgewicht 110 kg
Geburt 25.Februar 1949
Memphis, Tennessee
Wohnsitz Charlotte, North Carolina
Angekündigt aus Charlotte, North Carolina
Trainiert von Verne Gagne
Debüt 1972

Abseits des Wrestlings

Richard Morgan Fliehr wurde am 25. Februar 1948 in Memphis, Tennessee geboren. Er ist besser bekannt unter seinem Ringnamen Ric Flair.

Nach einer Aussage Ric Flairs ist sein bürgerlicher Name unbekannt, da er nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde. Er wurde von seinen Adoptiveltern Richard Fliehr genannt. In seiner Kindheit wohnte er in Edina, Minnesota. Es war schon sehr früh zu sehen dass Flair sportlich begabt ist. In der High School spielte er Basketball und wurde High-School-Amateurmeister im Ringen. In seiner College Zeit spielte er Football an der Universität von Minnesota. Richard Fliehr verließ die Universität ohne Abschluss. Er arbeitete als Rausschmeißer in einem Nachtclub. Dort traf Flair seinen Trainer.

Wrestlingkarriere

American Wrestling Association (1972-1974)

Unter Anleitung seiner Mentoren Josh Klemme und Billy Robinson besuchte Flair sein erstes Wrestling Camp, in welchem er die Grundlagen des Sports erlernte und dabei bereits mit anderen späteren Legenden wie dem Iron Sheik und Ken Patera zusammenkam. Schon früh merkte man, dass Flair ein Naturtalent war und so entwickelte sich der junge Wrestler schnell und gut, sodass er bereits im Dezember 1972 sein Debütmatch unter dem Ringnamen „Ric Flair“ gegen George „Scrap Iron“ Gadaski bestreiten konnte, welches in einem Time Limit Draw endete. Im Gegensatz zu seinem späteren „Nature Boy“-Gimmick wog Flair zum damaligen Zeitpunkt beinahe 300 Pfund und trug sein Haar kurz und braun, versprühte jedoch bereits damals ein gewisses Charisma, da er Persönlichkeit und Talent im Ring zu zeigen wusste. 1973 trat er auch das erste Mal unter AWA-Banner in Japan für die kleine Promotion International Wrestling Enterprise an, da diese mit seiner Heimatliga einen Zusammenarbeits-Vertrag geschlossen hatte. 1974 tourte er zudem nach dem Abschied aus der AWA mit All Japan Pro Wrestling und begründete somit seine Popularität in Japan für die kommenden Jahre.

National Wrestling Alliance

Aufstieg zum „Nature Boy“ (1974-1981)

1974 trat Flair der Mid-Atlantic Liga der National Wrestling Alliance unter der Führung von Jim Crockett bei und konnte dort schnell seinen ersten Singles-Title gewinnen, nachdem er Paul Jones um die Mid-Atlantic TV Championship besiegte. Alles sah nach einem schnellen Karriereaufstieg aus, doch am 4. Oktober nahmen die Ereignisse eine dramatische Wendung und Flair wurde in einen Flugzeugabsturz verwickelt, bei dem der Pilot starb und alle Insassen, einschließlich ihm, schwer verletzt wurden. Flair zog sich Brüche in seinem Rücken an gleich drei Stellen zu und bekam die Mitteilung, dass er wahrscheinlich nie wieder würde in den Ring steigen können – im Alter von gerade einmal 26 Jahren. Flair gab jedoch nicht auf und unterzog sich einer intensiven und rigoros geführten Physiotherapie und schaffte es bereits sechs Monate später im Februar 1976 wieder zurück in den Ring. Der Absturz führte zudem zu einer Änderung seines In-Ring Stils, da er fortan seinen bis hierhin gewohnten Powerbrawl-Stil nicht mehr ausüben konnte. Fortan agierte er deshalb technisch versierter und mit den Heel-Tricks, die sein „Nature-Boy“-Gimmick mit sich brachte, was er für den Rest seiner Karriere beibehalten sollte. Über die Jahre stieg Flair schnell zu einem Topstar auf und wurde bereits von Promoter Jim Crockett Jr. als das zukünftige Aushängeschild betitelt, sodass es niemanden verwunderte, als Flair am 29. Juli 1977 die NWA United States Championship gewinnen konnte, indem er sich gegen Bobo Brazil durchsetzte. Über die nächsten drei Jahre hielt er den Titel noch fünf weitere Male und fehdete gegen Ricky Steamboat, Roddy Piper, Mr. Wrestling II, Jimmy Snuka und Greg Valentine. Der Zusatztitel „Nature Boy“ wurde Flair schließlich 1978 im Zuge einer Fehde mit dem legendären originalen „Nature Boy“ Buddy Rogers übergeben, nachdem ihn Flair in einer Fehde besiegen konnte und im Anschluss von ihm mit der Vergabe seines Beinamens weiter over gebracht wurde.

NWA World Heavyweight Champion (1981-1986)

Am 17. September 1981 gelang Flair schließlich der endgültige Durchbruch, als er Dusty Rhodes um die NWA World Heavyweight Championship besiegen und sich den Titel sichern konnte. In den folgenden, für Flair wiederum sehr erfolgreichen Jahren wurde er zum größten Aushängeschild der Promotion, gerade als diese begann, sich in einen Konkurrenzkampf mit der World Wrestling Federation von Vince McMahon zu begeben. Mit seinem unterhaltsamen und wilden Interview-Stil, den stiltypischen blonden Haaren und extravaganten Outfits repräsentierte Flair das, was man in jener Zeit von seinem Champion erwartete und wurde zum Zugpferd der Liga. Als seine Markenzeichen im Ring etablierte er den „Knifeedge Chop“ und seinen Finishing Move, den Figure Four Leglock, während er immer wieder im Match ein lautes „Wooo!“ von sich gab. 1982 hatte Flair eine ganze Reihe von Matches mit Jack Veneno, während der es auch zu einem Titelverlust an Veneno kam, der jedoch von der NWA nie anerkannt wurde. 1983 gab Flair seinen Titel kurzzeitig an Harley Race ab, gewann ihn jedoch beim Event Starrcade wieder zurück. Mit Race bestritt Flair bis 1984 noch unzählige weitere Matches aller möglichen Matcharten. Als Champion verteidigte er seinen Titel, den er im Verlaufe der Zeit offiziell noch acht weitere Male gewinnen sollte, überall auf der Welt und kam aufgrund dessen bis nach Neuseeland und Japan, wo er den Titel unter anderem gegen Kerry von Erich und ein weiteres Mal auch gegen Harley Race verteidigte. Ersterer konnte Flair beim David von Erich-Memorial Parade of Champions-Event erfolgreich pinnen und den Titel gewinnen, Flair bezwang ihn jedoch 18 Tage später in Japan und erlangte den Titel wieder. Nach einer folgenden Regentschaft von 2 Jahren, 2 Monaten und 2 Tagen verlor Flair den Titel am 26. Juli 1986 wieder an Dusty Rhodes, ein stets wiederkehrender Rivale während seiner Zeit als Champion. Zwei Wochen später gewann er den Titel bereits wieder zurück und verteidigte ihn in der Folgezeit gegen Ricky Steamboat, Roddy Piper, Jay Youngblood, , Ronnie Garvin und Magnum T.A..

The Four Horsemen

Im Frühjahr 1985 begann das Tag Team der Andersons, bestehend aus Ole und Arn Anderson, Flair in seinen Matches zur Hilfe zu eilen und ihn vor einer Niederlage zu bewahren, besonders in seiner Fehde gegen Dusty Rhodes und gegen Sam Houston. Während eines neuerlichen Matches mit Houston griffen erneut die Andersons in das Match ein, nun aber gemeinsam mit Tully Blanchard, ehe die vier Heels den Neuling attackierten und so ein Statement an die gesamte NWA abgaben. Zudem erklärten sie, fortan eine Allianz zu bilden, mit Namen „The Four Horsemen“. Blanchards Manager J.J. Dillon führte seine Tätigkeit zudem auch bei dem Stable fort und unterstützte sie als Sprachrohr. Mit dem Formen einer solchen Allianz betraten die Horsemen Neuland in der Stablebildung des Wrestlings, da sie als Heels extrem dominant waren, alle wichtigen Titel im Besitz hatten und beinahe alle Fan-Favoriten durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit ausschalten konnten. Über die Jahre hinweg existierte das Stable in verschiedenen Neuauflegungen und Variationen, so waren weitere Mitglieder neben den Dauermitgliedern Flair und Arn Anderson noch Tully Blanchard, Lex Luger, Barry Windham, , Sid Vicious, Paul Roma, Brian Pillman, Chris Benoit, Jeff Jarrett, Steve McMichael, Curt Hennig und Dean Malenko.

World Championship Wrestling (1986-1991)

Im Jahre 1986 kontaktierte der populäre Wrestlilngpromoter Jim Crockett verschiedene Promotionen der NWA, um sie zu einer neuen großen Promotion unter NWA-Banner zu verschmelzen – sie sollte den Namen „World Championship Wrestling“ tragen. Seine Vision war es, die Präsenz der Promotion auf nationale Ebene zu bringen und dabei Flair als Champion die Promotion tragen zu lassen. Seine Bookings unterlagen während dieser Zeit der strengen Aufsicht von Jim Crockett, der im Gegenzug sogar einen eigenen Titelgürtel für Flair anfertigen ließ. Diesen verteidigte Flair in der Folgezeit in hochkarätigen Matches gegen Barry Windham, ehe er den Titel am 25. September 1987 an Ron Garvin verlor, nur um ihn dann zwei Monate später beim ersten PPV von „World Championship Wrestling“, Starrcade, wieder zurückzugewinnen.

Anfang 1988 kam Flair erstmals in Kontakt mit seinem späteren Dauerrivalen Sting, der ihn zu einem Titelmatch beim erstmals ausgetragenen PPV „Clash of the Champions“ herausforderte. Flair akzeptierte die Herausforderung und stellte mit seinem Gegner ein weiteres hochkarätiges Match auf die Beine, welches im 45 Minute Time Limit Draw endete. Im selben Jahr kam es schließlich auch zum Ende des jahrelang erfolgreich agierenden Bookers Dusty Rhodes, der Flair vorschlug, seinen Titel im Main Event bei Starrcade in einem schnellen Match an den jungen Midcarder Rick Steiner abzugeben, da er sich mit ihm auf kein Finish im eigentlich geplanten Main Event zwischen ihm und Lex Luger einigen konnte, da sich Flair weigerte, den Titel an ihn abzutreten. Dieser völlig aus der Luft gegriffene Vorschlag führte schließlich zu der Entlassung von Rhodes, da er ohnehin bereits als ausgebrannt galt und dieses Ereignis das Fass zum Überlaufen brachte. Er wurde durch George Scott ersetzt, der auf Flairs Zustimmung hin eine Matchserie zwischen Flair und dem aufstrebenden Ricky Steamboat bookte. Es war auch eine Fehde der Gegensätze, da Steamboat als fürsorglicher Familienvater dargestellt wurde, der seine Frau und kleinen Sohn stets ringside dabei hatte, während Flair als der Lebemann dargestellt wurde, der er auch im echten Leben war – schnelllebig, aufwendiger Lebensstil und vor allem als Frauenheld.

Steamboat gelang schließlich beim PPV Chi-Town Rumble am 20.2.1989 der Sieg über Flair und damit auch der Titelgewinn der NWA World Heavyweight Championship. Das erste Rematch konnte Steamboat ebenfalls knapp unter dem 60 Minuten Zeitlimit für sich entscheiden, ehe Flair den Titel am 7. Mai 1989 beim PPV WrestleWar wieder zurückgewinnen konnte. Nach dem Match kam Terry Funk hinzu und gratulierte Flair, ehe er selbst ein Titelmatch einforderte, ein Wunsch dem Flair jedoch nicht nachkam, da er der Meinung war, Funk hätte zu viel Zeit in Hollywood verbracht und wäre nicht mehr als möglicher Titel-Herausforderer gelistet. Der Ansprache folgte eine Attacke Funks, bei der er Flair mit einem Piledriver durch einen Tisch beförderte, was Flair storylinegetreu aus dem Geschehen schrieb.

Einige Monate später kehrte Flair wieder zurück und begann eine intensiv geführte emotionale Fehde mit Terry Funk, die mehrere Matches mit sich brachte und auch zur Neugründung der Four Horsemen führte, da sie Flair in seinem Kampf gegen Funks eigenes Stable, die J-Tex Corporation, benötigte. Die Fehde fand ihrem Abschluss in einem „I Quit“-Match beim PPV Clash of the Champions IX: New York Knockout, bei dem Flair gewinnen konnte, nachdem Terry Funk in seinem Figure Four Leglock „Yes, I Quit“ sagte. Nach dem Match kam es zum Handshake der beiden, wodurch die Fehde auch emotional einen Abschluss fand. Als nächster Herausforderer fand sich Stablemitglied Sting, den Flair nach seiner Herausforderung aus der Gruppierung warf. So nahm man die Fehde der beiden in der Folgezeit wieder auf, nachdem man sie bereits Jahre zuvor durchführen wollte, jedoch Lex Luger den Vortritt geben musste, nachdem sich Sting eine Verletzung am Knie zugezogen hatte. Am 7. Juli 1990 verlor Flair den Titel beim PPV The Great American Bash an Sting. In der Folgezeit wurde dieser als Champion immer wieder von einem Mann unter der Maske eines schwarzen Skorpions attackiert, eine Storyline, bei welchem die Männer hinter den Attacken variierten und man sich hinter den Kulissen nie einig war, wer denn jetzt der maskierte Angreifer sein sollte. Schließlich entschied man sich schlicht wieder für den gerade besiegten Ric Flair, welcher bei Starrcade 1990 demaskiert wurde und ein weiteres Mal gegen Sting fehdete.

Wenige Tage später, am 11. Januar 1991, konnte Flair den Titel zurückerlangen und sich fortan der erste World Heavyweight Champion der WCW nennen, da sich diese insofern vom Verbund der NWA löste, dass sie ihren eigenen World Title führen durften. Zu diesem Zeitpunkt wurde Flair sowohl als der offizielle WCW World Heavyweight Champion, als auch als der offizielle NWA World Heavyweight Champion geführt. Dies führte zu allerlei Irritationen, denn nachdem Tatsumi Fujinami Flair in einem Match in Japan pinnen konnte, wurde ihm zwar die NWA Heavyweight Championship anerkannt, nicht aber der World Title der WCW, da der Japaner Flair während des Matches mit einem Back Drop aus dem Ring geworfen hatte – was gegen die Regeln der Liga verstieß. Am 19. Mai 1991 gewann Flair beim PPV SuperBrawl allerdings das Rematch der beiden und gewann die NWA World Heavyweight Championship wieder zurück, was ihn zu einem neunfachen World Champion und damit zum Rekordhalter der meisten Titelgewinne machte – so verdrängte er den bisherigen Rekordhalter Harley Race mit 8 Regentschaften.

Im Frühjahr 1991 nahm Flair schließlich ungewollt Abschied von der Promotion. Zu jener Zeit war Flair nicht nur Top Draw und Zugpferd der Company, er war auch Head Booker und ließ somit selbstständig zu, wer ihn wann besiegen durfte und wer nicht, was ihm einen immensen Einfluss auf das kreative Geschehen der Liga gewährte. In diesem Jahr ereignete sich jedoch ein Führungswechsel und Jim Herd, ehemalige Geschäftsführer von der Kette Pizza Hut, wurde der Leiter der Company. Dieser nahm nicht nur massive Kürzungen bei Flairs Gehalt vor, er nahm ihm auch seine Rolle als Headbooker und schlug ihm laut Flair vor, sein Äußeres massiv zu verändern und statt des kultigen Nature Boy-Gimmicks einen kurzhaarigen Mann mit Diamantenohrring und dem Namen „Spartacus“ zu verkörpern, um sich „mit der Zeit zu wandeln“. Selbstredend stimmte Flair keiner dieser Forderungen zu und wurde daraufhin von Herd entlassen, was ihn direkt in die Arme des Konkurrenten World Wrestling Federation trieb.

World Wrestling Federation (1991-1993)

“The Real Champion“

Im August 1991 trat Flair erstmals im WWF-TV auf und wurde schnell zum meistgehassten Heel der Company. Bei seinen ersten Auftritten führte er stets den „Big Gold Belt“ mit sich, also die sich immer noch in seinem Besitz befindliche NWA World Heavyweight Championship, und bezeichnete sich deswegen als den wahren Champion der Company. Begleitet wurde er von seinem „Finanzberater“ Bobby Heenan und „Executive Consultant“ Mr. Perfect und forderte des Öfteren populäre Wrestler wie Roddy Piper oder Hulk Hogan heraus, welche ihm beide in einem Tag Team Match beim PPV Survivor Series begegneten, bei dem er sich mit Mr. Perfect zusammentat und gewinnen konnte. Noch am selben Abend kostete er Hulk Hogan zudem die WWF Championship in dessen Titelmatch gegen The Undertaker.

Parallel zu den Storyline-Geschehnissen in den Show wurde Flair jedoch auch von seinem Ex-Arbeitgeber World Championship Wrestling verklagt, da er immer noch im Besitz der Big Gold Belt war und der Meinung war, diese behalten zu dürfen, da er den Titel offiziell nie hatte abgeben müssen. Die Klage verließ jedoch im Sande, man einigte sich außergerichtlich und Flair behielt den Gürtel, bis er ihn laut eigener Aussage Triple H als Geschenk überreichte.

WWF Champion und Fehde mit Randy Savage

1992 gelang es Flair, den Royal Rumble zu gewinnen, was zum ersten und letzten Mal auch mit dem Gewinn der WWF Championship mit sich brachte. Mit diesem Titelgewinn durfte sich Flair neben Buddy Rogers als erst zweiter Mann bezeichnen, dem der Gewinn aller drei großer World Title, der NWA World Heavyweight Championship, der WCW World Heavyweight Championship und der WWF Championship, gelang.

Vom Creative Team war im Anschluss an den Titelgewinn eigentlich eine große Fehde mit Hulk Hogan geplant, doch wegen des aufkommenden Steroiden-Skandals der WWF hatte sich dieser gerade eine Auszeit aus dem Wrestling-Business genommen und so fehdete Flair stattdessen mit dem zweiten Top Draw der Liga, Randy Savage. Bestanteil der Storyline war unter anderem Flairs Behauptung, er hätte eine Affäre mit Savages Frau Elizabeth gehabt, was er mit (wie sich später herausstellte gefälschten) Fotos zusätzlich bewies. Trotz der Verunsicherung seines Gegners gelang Randy Savage schließlich der Titelgewinn bei Wrestlemania. Flair und sein Partner Mr. Perfect attackierten ihn jedoch beim PPV Summerslam in seinem Titelmatch gegen The Ultimate Warrior und versetzten ihm somit eine Storyline-Verletzung, aus der Flair in seinem nächsten Match Profit schlug und allein wegen ihr am 1. September ein zweites Mal die WWF Championship gewinnen konnte. Seine Regentschaft dauerte jedoch nicht lange und so konnte sich Bret Hart den Titel am 12. Oktober 1992 von Flair sichern.

Nach seinem Titelverlust schloss sich Flair kurzzeitig mit Razor Ramon zusammen, um gegen Randy Savage und den mittlerweile gegen ihn geturnten Mr. Perfect anzutreten, das Team zog jedoch den Kürzeren. Nach einer Mini-Fehde gegen Mr. Perfect verlor Flair am 25. Januar 1993 ein „Loser Leaves WWF“-Match gegen seinen ehemaligen Partner und musste daher die Promotion verlassen. Außerhalb der Storyline war jedoch schlicht Flairs Vertrag ausgelaufen und dieser hatte vor, die Promotion wieder in Richtung der WCW zu verlassen, ein Vorhaben, dem die WWF zustimmte und ihn in gegenseitigem Einverständnis und unter guten Bedingungen gehen ließ. Flair gab später zu Protokoll, dass seine erste Zeit in der WWF mit die schönste seiner Karriere gewesen sei.

Rückkehr zu World Championship Wrestling (1993-2001)

Andeutungen eines Karriereendes

Wie im Wrestlingbusiness üblich, unterstand auch Flair bei seiner Rückkehr zur WCW einer 90-tägigen Nicht-Antritts-Klausel, weswegen er nach seiner Rückkehr in die TV-Shows als Face zunächst nur der Host einer kurzlebigen Talkshow mit Titel „A Flair for the Gold“ wurde, dann aber wieder Fulltime als Wrestler zurückkehrte. Kurzzeitig gelang es ihm sogar, die NWA World Heavyweight Championship ein zehntes Mal zu erlangen, nachdem er Barry Windham beim PPV Beach Blast besiegen konnte. Kurz darauf trennte sich World Championship Wrestling jedoch endgültig von der NWA und machte sich als Liga selbstständig, woraufhin Flair den Titel wieder abgeben musste. Kurz darauf wurde er der Nr. 1 Contender auf die von Vader gehaltene WCW World Heavyweight Championship, welche er nach einem Sieg bei Starrcade ein zweites Mal gewinnen konnte.

Im Juni 1994 besiegte Flair Sting in einem Unification Match der beiden World Title der Promotion, WCW World Heavyweight Championship und der WCW International World Heavyweight Championship. Nachdem er bereits Monate zuvor Ricky Steamboat auf kontroverse Art und Weise besiegt hatte, vollzog Flair hier endgültig einen angedeuteten Heelturn. Im Juli verlor er seinen Titel an den in der WCW debütierenden Hulk Hogan beim PPV Bash at the Beach. Einen Monat später verlor Flair zudem ein Retirement Match gegen ihn und musste laut Storyline seine Wrestling-Karriere beenden, nahm sich jedoch eigentlich nur eine kurze Auszeit, um dann 1995 wieder fulltime zurückzukehren. Am 29. April trat Flair zudem vor 190 000 Zuschauern in Pyongyang in Nordkorea gegen die japanische Wrestlinglegende Antonio Inoki an, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Das Event wurde unter Zusammenarbeit von WCW und New Japan Pro Wrestling am 4. August 1995 als PPV mit dem Titel „Collision in Korea“ gesendet.

Auch mit seinem alten Langzeitrivalen Randy Savage kam es wieder zu einem Konflikt, als dieser Ende 1994 bei [[World Championship Wrestling|WCW]] debütierte. Beinahe zwei Jahre überdauerte ihre Fehde, bei der jeder vom jeweils anderen die WCW World Heavyweight Championship gewinnen konnte. Die Fehde wurde mit einem Titelgewinn Flairs abgeschlossen, nachdem er Savage in einem Steel Cage Match besiegen konnte.

Fehde mit der nWo

Da er nach der Fehde mit Randy Savage als Top-Babyface der Company etabliert war, spielte er auch eine große Rolle in der aufkommenden Invasion-Storyline der nWo, bei der er die Four Horsemen bis 1997 in den Kampf gegen die Heels Hulk Hogan, Kevin Nash und Scott Hall führte. Die Faces verloren die Fehde jedoch, da Flairs alter Rivale Curt Hennig sich zunächst den Horsemen angeschlossen hatte, nur um sie dann beim entscheidenden Match beim PPV Fall Brawl zu hintergehen und ihnen den Sieg zu kosten. In Folge dessen begann eine Fehde zwischen ihm und dem Nature Boy, bei der zusätzlich noch Hennigs WCW United States Championship auf dem Spiel stand. Flair forderte ihn zweimal um den Titel heraus, bei den PPVs Halloween Havoc und World War 3, verlor jedoch beide Male.

Rückkehr und diverse Fehden

Im April 1998 verschwand Flair zunächst aus den Shows, da er mit einer Klage von Eric Bischoff zu kämpfen hatte, die sich um einen No-Show seinerseits bei den Tapings von WCW Thunder drehte. Nachdem der Fall geklärt war, feierte Flair seine überraschende Rückkehr am 14. September 1998, bei der er die Four Horsemen ein weiteres Mal neu gründete, dieses Mal mit der Besetzung aus ihm, Steve McMichael, Dean Malenko und Chris Benoit. Nach der Rückkehr begann eine lange Fehde zwischen Flair und WCW-Präsident Eric Bischoff, die in einem Match um den Posten als Präsident ihren Höhepunkt fand. Nach einem Eingriff des zurückkehrenden Curt Hennig gelang Bischoff hierbei der Sieg. In der folgenden Ausgabe von WCW Monday Nitro konnte Flair jedoch erfolgreich ein Rematch um die Präsidentschaft fordern, nachdem er in einer seiner berühmtesten Promos sich zuerst bis auf die Unterhose ausgezogen und dann mit Handschellen an den Ring gekettet hatte, während er die ganze Zeit über lauthals mit seiner Kündigung drohte und ein

Rematch forderte, bis Bischoff schließlich nachgab. Das Match fand schließlich statt und trotz des Eingriffes der nWo konnte sich Flair dieses Mal durchsetzen und laut Storyline Präsident der WCW werden. Als Präsident bookte er sich kurz darauf selbst in ein Titelmatch gegen Hulk Hogan um die WCW World Heavyweight Championship, welches er nach Eingriff seines eigenen Sohnes David Flair jedoch nicht gewinnen konnte. Der Eingriff wurde jedoch in der Folgezeit nie mehr erwähnt und stattdessen ein weiteres Match um den Titel angesetzt, welches unter Barbed Wire Steel Cage-Stipulation ausgeführt wurde, zudem standen Flairs Präsidentschaft und Hogans Titel auf dem Spiel. Obwohl Flair als erster zu bluten begann, gewann Flair das Match schließlich, da Referee Charles Robinson Hogan auszählte. Im Match vollzog sich somit ein Double Turn und Flair, der offensichtlich mit Robinson unter einer Decke steckte, turnte Heel, während Hogan wieder einmal zum Face turnte. Robinson erhielt daraufhin den Spitznamen „Lil‘ Naitch“ und begann, alle Matches Flairs zu leiten, stets zum Vorteil des Nature Boys.

Wie es bereits Bischoff vor ihm getan hatte, begann auch Flair nun als Präsident seine Macht zu missbrauchen und alte Heels über die eigentlichen Fan-Favoriten zu stellen, zudem überreichte er die WCW United States Championship an seinen Sohn David und setzte fortan alle Hebel in Bewegung, damit dieser den Titel auch behielt. Zu dieser Zeit etablierte sich auch Flairs Catchphrase „I am the President“, welchen er meist als simple Begründung für seine Taten anführte. Seine Präsidentschaft fand jedoch ein jähes Ende, als er seinem alten Rivalen Sting in einem Match unterlag, bei dem diese auf dem Spiel stand. Sting reichte seine Präsidentschaft jedoch direkt wieder an den zurückkehrenden Eric Bischoff weiter, da er laut eigener Erklärung nur Flair nicht länger in dieser Position sehen wollte. Das Jahr 2000 stellte das letzte voll ausgeführte Jahr der krisengebeutelten WCW dar, welche immer schneller ihrem unausweichlichen Ende zusteuerte. Flair gelang noch zwei weitere Male der Gewinn der WCW World Heavyweight Championship, ehe 2001 die Schließung und der Aufkauf der Liga durch die World Wrestling Federation unmittelbar bevorstand und Flair seine letzte große Rolle als Anführer des Heelstables „The Magnificient Seven“ hatte. In der letzten Ausgabe von WCW Monday Nitro am 26. März 2001 hielt Flair eine emotionale Rede über seine Vergangenheit in der WCW und bestritt schließlich das letzte Match in der Geschichte der Company gegen seinen alten Rivalen Sting, welches er verlor.

Rückkehr zur WWF/WWE (2001-2008)

Mitbesitzer der WWF

Nachdem er sich ein weiteres Mal eine kurze Auszeit vom Wrestling genommen hatte, kehrte Flair im November 2001 zur WWF zurück und wurde als Face zum Storyline-Mitbesitzer der Company. Dies wurde damit erklärt, dass Shane und Stephanie McMahon nach ihrer Niederlage in der Invasion-Storyline von Extreme Championship Wrestling und World Championship Wrestling ihre Anteile an der Company zum Verkauf gestellt hätten und Flair die Gelegenheit genutzt hätte, um Mitbesitzer zu werden. Wie hätte es jedoch auch anders kommen sollen – bald schon kam es zur Fehde zwischen Flair und Vince McMahon, welche in einem finalen Street Fight Match beim Royal Rumble 2002 gipfelte. Bei Wrestlemania X8 trat Flair zudem gegen den Undertaker an und brach beinahe den Undefeated Streak des Deadman, nachdem sein alter Stable-Kollege Arn Anderson zu seinen Gunsten eingriff. Dennoch verlor Flair letztendlich.

Der Mitbesitzer-Angle wirkte sich zudem insofern auf die Shows aus, dass Flair on-Air RAW kontrollierte, während Vince McMahon über die Geschehnisse bei Smackdown bestimmte. Ursprünglich war Flair in seiner neuen Position für eine Fehde mit Steve Austin vorgesehen, doch nachdem dieser die Company kurzfristig verließ, setzte man stattdessen ein Match zwischen Flair und Vince McMahon an, bei welchem es um den alleinigen Besitz der WWE ging. Vince McMahon gewann das Match dank eines Eingriffs von Brock Lesnar.

Evolution

Ein neuerlicher Heelturn Flairs folgte 2003, als er sich dem Heelstable „Evolution“ unter Führung von Triple H anschloss. Gemeinsam mit Stablemitglied Batista konnte er in der Folgezeit zweimal die WWE World Tag Team Championship gewinnen, einmal 2003 und ein weiteres Mal ein Jahr später. Nach dem PPV Vengeance verließ Flair das Stable jedoch wieder, um sich eine neuerliche Auszeit zu gönnen. Bei seiner Rückkehr 2005 turnte er wieder zum Babyface und führte eine kurze Fehde mit Kurt Angle, ehe er beim PPV Unforgiven seinen letzten Singles-Titel gewann, als er Carlito um die WWE Intercontinental Championship besiegen konnte. Als Champion begab er sich in eine Fehde mit seinem Ex-Partner Triple H, der ihn jedoch in einem Last Man Standing Match beim PPV Survivor Series zum Gewinn der Fehde besiegen konnte.

Der Gang in den Ruhestand

Nach weiteren Niederlagen gegen Edge und Shelton Benjamin im Frühjahr 2006 nahm sich Flair eine weitere Auszeit, um zum dritten Mal in seinem Leben den Bund der Ehe einzugehen. Im Juni kehrte er wieder zurück und begann eine Fehde mit Mick Foley, welche sich um die Backstage-Probleme der beiden drehte, die sie tatsächlich jahrelang miteinander gehabt hatten (nun aber im echten Leben eine Freundschaft geschlossen hatten). Flair gelang der Sieg in der Fehde, nachdem er Foley in einem „I Quit“-Match besiegen konnte. In der Folgezeit war Flair vor allem in der Fehde gegen das neue Heel-Stable der Spirit Squad involviert. Am 5. November konnte Flair mit Roddy Piper die WWE World Tag Team Championship von den Newcomern gewinnen, das Team verlor sie jedoch bereits eine Woche später wieder in einer Show außer Lands, nachdem sich Piper verletzt hatte und unverzüglich zurück in die USA geflogen werden musste, um sich dort behandeln zu lassen. Am 26. November 2006 trat das Team von Flair, Dusty Rhodes, Ron Simmons und Sgt. Slaughter gegen die Spirit Squad in einem traditionellen Survivor Series-Elimination Match an und gewann mit Flair als „Sole Survivor“. Nachdem Flair aufgrund einer weiteren kostspieligen Scheidung erneut aus dem WWE-TV verschwand, kehrte er am 11. Dezember zurück und bezwang gemeinsam mit Shawn Michaels und Triple H Edge, Randy Orton und Kenny Dykstra. Nach einem kurzfristigen Tag Team mit Carlito und anschließender siegreicher Fehde gegen ihn wurde Flair wieder zu RAW gedraftet und führte dort eine kurze, jedoch im Sande verlaufende Fehde mit Montel Vontavious Porter, ehe er sich ein weiteres Mal eine dreimonatige Auszeit nahm. Am 26. November 2007 kehrte Flair zurück und wandte sich in einer Rede an das WWE-Universum, bei der er verkündete, niemals in den Ruhestand treten zu wollen, zu dem ihm mittlerweile viele rieten. Vince McMahon schritt ein weiteres Mal in das Geschehen ein und stellte Flair ein Ultimatum – wenn er ab jetzt ein einziges Matc verlieren würde, würde dies das Ende seiner Karriere bedeuten. In der Folgezeit musste Flair alles daran setzen, seine Karriere am Laufen zu halten und zeigte sich deswegen besonders kämpferisch in seinen Matches, sodass er sich gegen Gegner wie Triple H, Umaga, Mr. Kennedy und Vince McMahon selbst durchsetzen konnte. Als ein weiteres karrierebedrohliches Match wurde schließlich ein Match gegen Shawn Michaels bei Wrestlemania 24 angesetzt. Einen Tag vor dem größten Event des Jahres wurde Flair in die WWE Hall of Fame eingeführt, ehe er bei Wrestlemania gegen Michaels in einem letzten hochkarätigen Match verlor und somit seine Karriere beenden musste.

Am 31. März 2008 hielt Flair bei RAW seine emotionale Abschiedsrede und wurde im Anschluss daran von vielen noch aktiven und bereits im Ruhestand befindlichen Wrestlern, wie z.B. alte Weggefährten aus seinen Zeiten bei den Four Horsemen, mit Standing Ovations in den Ruhestand verabschiedet. Die Show gilt als eines der wenigen Ereignisse, bei dem sowohl Faces als auch Heels ihren Charakter nicht spielten, sondern allesamt den Kayfabe brachen, um Flair Respekt zu zollen. Von 2008-heute absolvierte Flair zudem mehrere kleine Teilzeitauftritte, so zum Beispiel in einer Mini-Fehde gegen Chris Jericho, bei der er die drei Legenden Roddy Piper, Jimmy Snuka und Ricky Steamboat in einem 3-1 Handicap Match bei Wrestlemania 25 gegen ihn managte oder als er den Save für seinen alten Freund Batista in dessen Fehde gegen die Legacy machte. Am 31. März wurde Flair als erster Wrestler überhaupt ein zweites Mal in die Hall of Fame eingeführt, dieses Mal als Teil der Four Horsemen.

Auftritte bei Ring of Honor und der Hulkamania Tour (2009)

Kurz nach seinem Abgang aus der WWE unterschrieb Flair einen Kurzvertrag bei Ring of Honor und tauchte dort erstmals bei den „Stylin‘ and Profilin‘“-Tapings im März 2009 auf, als er den Faces nach einem Run-In ins ROH World Championship-Match beistand. In der nächsten Zeit übte er im TV die Rolle des ROH-Botschafters aus und trat für kurze Zeit regelmäßig bei den TV-Tapings auf, ehe er als letzte Amtshandlung noch das erste 4 Way Match um die ROH World Championship ansetzte und wieder aus den Shows verschwand. Am 21. November kehrte Flair für einige Auftritte auf der international geführten Hulkamania-Tour in den Ring zurück und stand mehrfach bei Shows im Main Event gegen Hulk Hogan, wobei er wieder als Heel auftrat. Die insgesamt vier Matches gegen den Hulkster verlor Flair jedoch allesamt.

Total Nonstop Action Wrestling (2010-2012)

Fortune

Am 4. Januar 2010 feierte Flair sein Debüt für Total Nonstop Action Wrestling, als er während einer dreistündigen Sonderausgabe von TNA Impact! einer Limousine entstieg und ein Match zwischen AJ Styles und Kurt Angle ringside verfolgte. Am 17. Januar griff Flair weiter ins Geschehen ein und half Styles beim PPV Genesis durch einen Cheap Shot die TNA World Heavyweight Championship zu gewinnen, wodurch er gleichzeitig wieder einmal einen Heelturn hinlegte. Als Erklärung für seine Taten brachte Flair eine Woche später vor, dass er in AJ Styles den nächsten „Nature Boy“ sähe und ihn nun zu diesem machen würde. Des Weiteren begann sich ein loses Heelstable zu etablieren, da Flair zusätzlich noch mit dem Managen von Beer Money Inc. (Bobby Roode und James Storm) und Desmond Wolfe begann.

Am 8. März kehrte Flair erneut für ein Match zurück, erneut auch mit Beteiligung durch den mittlerweile ebenfalls bei TNA unter Vertrag stehenden Hulk Hogan, welcher Flair und seinem Partner AJ Styles in einem Tag Team Match gemeinsam mit Abyss gegenüberstand und durch Pin an Styles auch den Sieg davontragen konnte. Im Anschluss an das Match folgte zwar noch ein Beatdown durch die Heels, doch ein zurückkehrender Jeff Jarrett machte den Save für die Faces. Beim PPV Lockdown festigte sich die Fehde gegen Hogan weiter und Team Flair, bestehend aus allen von ihm gemanagten Wrestlern, trat in einem Lethal Lockdown Match gegen Team Hogan, bestehend aus Jeff Hardy, Abyss, Jeff Jarrett und Rob Van Dam, an, zog jedoch den Kürzeren. Nachdem AJ Styles zudem die TNA World Heavyweight Championship an Rob Van Dam abgeben musste und sie auch nicht im Rematch wiedererlangen konnte, vernachlässigte ihn sein bisheriger Mentor Flair wieder und setzte stattdessen seine neue Hoffnungen in Kazarian, auch wenn Styles weiterhin von ihm gemanagt wurde.

Kurze Zeit später erklärte Flair in einer Ausgabe von TNA Impact!, dass er die Four Horsemen auch bei TNA wiederbeleben wolle, dieses Mal aber unter dem Namen „Fortune“ und mit den Mitgliedern AJ Styles, welcher ihn an Barry Windham erinnere, dem Team Beer Money Inc., bei welchem er sich an Ole und Arn Anderson erinnert fühle und Desmond Wolfe, welcher Ähnlichkeit zu Lex Luger aufweise. Letzterer schaffte es schlussendlich jedoch nicht in die Gruppe und wurde stattdessen durch Kazarian ersetzt. Beim PPV Victory Road 2010 bestritt Flair zudem ein Match gegen seinen neuen Fehdenpartner Jay Lethal, welchem er unterlag. Am 5. August bestritt Flair ein Rematch gegen Lethal, dieses Mal unter Street Fight-Stipulation und ohne sein vom Ring verbanntes Stable, sodass er erneut verlor.

In der Folgezeit stießen zudem zwei weitere Stablemitglieder hinzu, Douglas Williams und Matt Morgan, um das Invasions-Stable von ehemaligen ECW mit Namen „EV 2.0“ abzuwehren, welches ihnen bis dato zahlenmäßig überlegen war. Es begann eine längere Fehde mit dem Stable, die in einem Lethal Lockdown Match zwischen beiden Teams beim PPV Lockdown 2011 gipfelte – erneut musste sich Flairs Team hier jedoch geschlagen geben.

Immortal

Eine TNA Impact!-Ausgabe später trat Flair mitsamt Fortune dem neuen Heel-Stable Immortal bei, welches neben ihm von Eric Bischoff und Hulk Hogan angeführt wurde. Nachdem er Matt Morgan aus der Gruppierung warf, begegnete er diesem am 18. November in einem Singles Match, welches er verlor, nachdem Douglas Williams sich ebenfalls gegen ihn wandte und Matt Morgan durch seinen Eingriff zum Sieg verhalf. Anfang 2011 verschwand Flair zunehmend aus den Shows, nachdem er und die Company sich wiederholt über seine Gagen und Bezahlungen uneinig waren. Er verpasste House Shows in Europa und no-showte auch die Show in Berlin, weswegen er sich vermehrt vor dem Locker Room entschuldigen musste.

Während seiner Zeit außerhalb der Shows turnte auch die restliche Fortune-Belegschaft Face und fehdete gegen Immortal, ehe Flair am 17.2. in die Shows zurückkehrte und sich gegen sein altes Stable wandte, nachdem er zu Gunsten des Immortal-Mitglieds Matt Hardy in einem Match gegen seinen alten Fortune-Kollegen AJ Styles eingegriffen hatte. Am 17. April stieg Flair einmal mehr in den Ring, dieses Mal als Teammitglied von Immortal, welche beim PPV Lockdown gegen Fortune antraten. Flair unterlag ein weiteres Mal, dieses Mal durch eigene Aufgabe gegen Bobby Roode. Das Match war zudem als Erklärung für ein weiteres Fehlen Flairs in den nächsten Shows geplant, da sich Flair eigentlich einer Operation für mehrere kleinere Verletzungen unterziehen musste.

Obwohl er sich wegen zu langer Erholungsdauer gegen eine Operation entschied, kehrte er erst drei Monate später wieder ins Geschehen zurück, als er seinen alten Rivalen Sting in einer Promo konfrontierte. Diesem sicherte er zu, ihm ein Match mit dessen Fehdenpartner Hulk Hogan zu gestatten, würde dieser ihn in einem weiteren Match schlagen können. Im Gegenzug müsse Sting dann bei diesem Match seine Karriere auf´s Spiel setzen, eine Stipulation, der Sting schlussendlich zustimmte. Am 15. September 2011 trat er so gegen Hulk Hogan an und verlor, wobei er sich zudem eine weitere Verletzung am Trizeps zuzog, welche ein weiteres Match unmöglich machte und seine In-Ring Karriere endgültig beendete.

Flairs weitere Auftritte bei TNA hielten sich in Grenzen, meist begleitete er nur noch seinen neusten Schützling Gunner zum Ring oder unterstütze Eric Bischoff in der Fehde gegen seinen Sohn Garrett Bischoff. Nach weiteren Komplikationen durch ein Angebot der WWE an Flair, während dieser noch bei TNA angestellt war und sogar einem nachfolgenden Rechtsstreit beider Companys, verlängerte Flair seinen Vertrag schließlich nicht und Verließ die Company Mitte 2012.

Rückkehr zur WWE (2012-heute)

Nach einem kurzen, von weiteren Kontroversen, die sich meist um seine Bezahlung drehten, geprägten Ausflug in die Independent-Szene kehrte Flair am 17. Dezember 2012 bei den jährlichen Slammy Awards zur WWE zurück, um dort den „Superstar of the Year“-Award zu präsentieren. Dieser ging an John Cena, welcher ihn jedoch aus Respekt an Flair weitergab. Während seiner Rede wurde er von CM Punk und Paul Heyman unterbrochen und ein Brawl brach aus, der damit endete, dass Heyman in Flairs Figure Four Leglock landete. Am 14. Januar 2013 war er zu Gast bei MizTV, wonach er den Host The Miz zu managen begann und ihn unter anderem am 4. März in dessen Match gegen Dolph Ziggler ringside unterstützte.

Am 17. Juli begleitete er seine Tochter Charlotte bei WWE NXT zu ihrem Debütmatch, welches sie gewinnen konnte, zum Ring.

Sonstiges

Finisher

Signature Moves

Tag Teams

Zeitraum Name Mitglieder
1976-1978
Ric Flair & Greg Valentine
2000
The Total Package & Ric Flair
2003-2005
Batista & Ric Flair

Stables

Zeitraum Name Mitglieder
1984-1992
1986
Four Horsemen (1986er Version)
1989
1996
1998-1999
Four Horsemen 98/99er Version
Arn Anderson, Chris Benoit, Dean Malenko, Ric Flair & Steve McMichael
2000
1996-1998
2002
2003-2005
2010-2011
2010-2012

Manager

Gemanagte Superstars

Schüler

Spitznamen

  • "Ramblin'" Ricky Rhodes
  • "(The) Nature Boy"
  • "Naitch (Short for "Nature Boy")"
  • "Naitcha Boy"
  • "The Dirtiest Player in the Game"
  • "Stylin' and Profilin'"
  • "The Man"
  • "The Alimony Pony"
  • "The Limousine Ridin', Jet Flying, Kiss Stealin', Wheelin' Dealin', Son of a Gun"
  • "Space Mountain"
  • "The Sixty-Minute Man"
  • "Slick Ric"
  • "The Master of the Figure-Four"
  • "The Golden Stallion"
  • "Wrestling God"
  • "I Da! Ba-Loot!"
  • "The Original Party Animal"

Einzugsmusik

  • Independent Promotions'
    • "Galaxy Express"
    • "The Wanderer" by Dion
  • World Championship Wrestling'
    • "Dawn" (Töne aus dem Lied: Zarathustra von Richard Strauss)
  • World Wrestling Entertainment'
    • Bis Heute: "Dawn" (Töne aus dem Lied: Zarathustra von Richard Strauss)
    • "Line in the Sand" von Motorhead
  • Total Nonstop Action Wrestling'
    • 2010-2012: "Dawn (Remix)" (Töne aus dem Lied: Zarathustra von Richard Strauss) von Dale Oliver
    • "Fortune 4"(V1) von Dale Oliver
    • "Immortal Theme" von Dale Oliver

Titel & Auszeichnungen

Titel

Auszeichnungen

Tuniersiege

Mediale Aktivitäten

Filme

  • 1974: The Wrestler

Fernsehen

  • 1988: Learning the Ropes
  • 1989: Baywatch

DVDs

  • Ric Flair: 2 Decades of Excellence (1995)
  • The Greatest Wrestling Stars of the 80s (2005)
  • The Ultimate Ric Flair Collection (2006)
  • Ric Flair & The Four Horsemen (2007)
  • Nature Boy Ric Flair: The Definitive Collection (2008)
  • Legends Of Wrestling - Ric Flair And Sgt. Slaughter (2009)
  • Greatest Stars of the 90's (2009)
  • Immortal Forever? (2011)

Bücher

  • Ric Flair: To Be the Man (2004)