Sheamus

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Stephen Farrelly
Sheamus

Sheamus

Daten
Ringname(n) Sheamus
King Sheamus
Sheamus O'Shaunessy
Stephen Farrelly
Galldubh
Gladiator
Hamlet McBeth
Organisation WWE
Körpergröße 196 cm
Kampfgewicht 120 kg
Geburt 28. Januar 1978
Cabra, Dublin, Irland
Wohnsitz St. Augustine, Florida
Angekündigt aus 3000 BC[
Dublin, Irland
Trainiert von Larry Sharpe
Jim Molineaux
Irish Whip Wrestling
Mark Starr
Debüt 21. Mai 2002

Abseits des Wrestlings

Stephen Farrelly, besser bekannt als Sheamus, wurde am 28. Januar 1978 in Dublin, Irland geboren. Sein Debüt als Wrestler feierte der Ire am 21. Mai 2002, wobei er zu seiner Anfangszeit im Business nebenbei als IT-Techniker arbeitete und deshalb schnell zu einem der bekanntesten und begehrtesten Wrestler in Großbritannien avancierte. Nach einem Gastauftritt im Jahr 2006 unterschrieb Farrelly 2007 bei World Wrestling Entertainment, wo er bei Florida Championship Wrestling die FCW Florida Heavyweight Championship gewinnen konnte. 2009 stieg er schließlich ins Main Roster auf. Sheamus war nach einem erfolgreichen Cash-In seines Money in the Bank Koffers, den beim gleichnamigen PPV im Jahr 2015 gewann, WWE World Heavyweight Champion, bis er den Titel an Roman Reigns verlor.

Sheamus ist zweifacher WWE Champion und hielt des Weiteren einmal die World Heavyweight Championship und zweimal die Untied States Championship. Zu seinen weiteren Erfolgen zählen der Sieg des King of the Ring Turniers im Jahr 2010, des Royal Rumble 2012 und des Money in the Bank Ladder Matches im Jahr 2015. Damit ist Sheamus nach Edge erst der zweite, der alle 3 Errungenschaften aufweisen kann.

Wrestlingkarriere

Independent Karriere (2002-2007)

Irish Whip Wrestling

Nachdem er zwei Jahre an seinem Gimmick als keltischer Krieger gefeilt hatte und ein ebenso passendes Moveset sein Eigen nennen konnte, begann er für Irish Whip Wrestling anzutreten, die größte irische Wrestling-Promotion. Unter dem Namen „Sheamus O´Shaunessy“ bestritt er sein erstes Match bei der „Mount Temple“-Show im Mai 2004 gegen Mark Burns, den er ohne großen Aufwand besiegen konnte. Weitere Siege im Singles-Bereich folgten, ebenso wie der Gewinn einer Battle Royal im nächsten Monat.

Seine erste Fehde folgte auf dem Fuß und so fehdete er für den Rest des Jahres mit Vid Vain. Beiden gelang abwechselnd der Sieg über den anderen, zumal Vain noch seinen Tag Team Partner Joey Cabray im Gepäck hatte und Sheamus leicht ablenken konnte. Um gegen die Übermacht anzukommen, rekrutierte er deshalb CJ Summers und bildete für kurze Zeit ein Tag Team mit ihm, welchem auch der Sieg über das Team gelang. Im abschließenden Singles Match zwischen ihm und Vain gelang Sheamus der Sieg jedoch nicht. Dennoch waren seine Auftritte stets so eindrucksvoll gewesen, dass er einen Spot gegen Alex Shane bei der Promotion Frontier Wrestling Alliance erhielt – um den höchsten Titel, die Frontier Wrestling Alliance British Heavyweight Championship. Nachdem es im folgenden Match bereits danach aussah, als könne sich Sheamus den Titel sichern, griff hinterrücks sein ehemaliger Freund Red Vinny in das Match ein und kostete ihm den Sieg.

Auf dieser Tat baute sich schnell seine nächste Fehde auf und gemeinsam mit der Hardcore-Legende Raven bildete er ein Tag Team, um Vinny und Shane zu besiegen, was ihnen auch gelang. In dieser Zeit gelang Sheamus auch eine eindrucksvolle Auftrittsbilanz: Gleich an vier Tagen trat er bei allen Shows gleich doppelt an und konnte sich – bis auf eine Niederlage gegen Dauerrivalen Vid Vain – immer durchsetzen. Aufgrund dieser Leistungen war es nur selbstverständlich, dass er an einem eintägigen Turnier um die erstmalig zu vergebene IWW International Heavyweight Championship teilnehmen durfte. Im Viertel- und Halbfinale konnte er sich gegen seine zwei Erzrivalen Vid Vain und Red Vinny schließlich auch in Singles-Matches durchsetzen, ehe er im Finale Darren Burridge begegnete und ihn besiegen konnte, um schließlich der erste IWW International Heavyweight Champion zu werden. Noch am selben Tag musste er jedoch noch am Abend in einer Show in Dublin antreten, wo er Burridge und Vinny in einem Tag Team Match erneut besiegen konnte.

Seine erste erfolgreiche Titelverteidigung erfolgte einen Monat später gegen Darren Burrdige, den er auch besiegte, jedoch als Rivalen nicht mehr loswurde. In den folgenden Monaten attackierte dieser Sheamus immer wieder und kostete ihm schließlich den Titel in einem Match gegen D’Lo Brown am 29. Mai. Nachdem er in einem siegreichen Grudge Match Rache an Burridge nehmen konnte, gewann er den Titel jedoch bald schon wieder von Brown im Oktober zurück.

Fortan verteidigte er seinen Titel gegen diverse Wrestler, unter anderem Vampiro und Viper. Aufsehen erregte Sheamus schließlich mit einer internationalen Fehde – nämlich gegen den neuen schottischen Wrestling-Star Drew Galloway – später besser bekannt unter dem Namen Drew McIntyre. Das Besondere an der Fehde war das Duell Schottland gegen Irland, wie es auch im Fußball zwischen den Glasgow Rangers und den Glasgow Celtics ausgetragen wurde, was wie immer bei diesem Aufeinandertreffen auch im Wrestling polarisierte. Die ersten Begegnungen der beiden konnte Sheamus stets für sich entscheiden, so unter anderem in einem Lumberjack Match.

Nachdem er Galloway nun also besiegt hatte, widmete sich Sheamus wieder seinen Titelverteidigungen, wo er ebenfalls Dominanz bewies. Am 18. März wurde wieder ein Titelmatch zwischen Galloway und ihm ausgetragen, dieses Mal unter 2 out of 3 Falls-Stipulation, welches Sheamus für sich entscheid, ebenso wie das folgende Rematch unter selbiger Stipulation am nächsten Abend. Letzteres Match bezeichnet Sheamus bis heute als das beste Match seiner Independent-Karriere. Nachdem Sheamus sich in der Folgezeit zweimal gegen den Newcomer Pierre Marcaeu in zwei Titelmatches durchsetzen konnte, kam es erneut zwischen einem Titelmatch mit Drew Galloway. Da die Fehde mittlerweile sehr intensiv geworden war, erhielt das Match die Last Man Standing Stipulation, auch hier konnte sich Sheamus durchsetzen. In seinem letzten Match für Irish Whip Wrestling gab Sheamus den Titel schließlich aber doch an seinen Dauerrivalen ab und zog weiter Richtung World Wrestling Entertainment.

Weitere britische Promotionen

Während seiner Zeit in Irland war Sheamus auch in anderen europäischen Independent-Ligen aktiv. Besonders herauszustellen sind hier vor allem die Auftritte für Brian Dixon´s All Star Wrestling, da diese eine deutlich größere Zuschauerzahl hatten als die irischen Promotionen. Auch beinhaltete sie echte Größen des britischen Wrestlings wie beispielsweise Nigel McGuinness und Doug Williams. Während der Fehde mit Drew Galloway trat er auch in diversen schottischen Promotionen auf, konnte sich jedoch nie einen größeren Titel sichern. Aufgrund seines prominenten Rufes erhielt Sheamus in den letzten Zügen seiner Independent-Karriere fast immer bei jedem ersten Besuch einer Promotion ein Titelmatch, was jedoch auch gleichzeitig seine Siegchancen verringerte.

World Wrestling Entertainment (2007-heute)

Florida Championship Wrestling (2006-2009)

Sheamus O´Shaunessy debütierte am 2. Oktober 2006 für die damalige Entwicklungsliga Florida Championship Wrestling der WWE und konnte sich in seinem ersten Match gegen Bryan Kelly durchsetzen. Obwohl er regelmäßig und meist auch erfolgreich in Matches antrat, blieb ihm eine längerfristige Storyline vorerst nicht vergönnt, dafür war er immer wieder für kurze Zeit Mitglied verschiedener Tag Teams, unter anderem mit Kafu und Jake Hager. Mit ersterem nahm Sheamus auch am Turnier um die erstmals vergebenen FCW Tag Team Championships teil, scheiterte jedoch in der zweiten Runde an Brad Allen und Nick Nemeth. Im September des folgenden Jahres begann er schließlich damit, sich nur noch auf die Singles-Competition zu konzentrieren. Durch weitere Siege stieg er in der Card schnell auf und konnte schließlich seinen ehemaligen Tag Team Partner Jake Hager um die FCW Florida Heavyweight Championship besiegen. Am 23. Oktober verteidigte er den Titel erstmals erfolgreich gegen Jack Hager, in den folgenden Wochen folgten Matches gegen die neuen Herausforderer Joe Hennig und Eric Escobar. An letzteren verlor Sheamus den Titel schließlich auch ohne gepinnt zu werden in einem Four Way Match, an welchem außerdem noch Sheamus ehemaliger Konkurrent aus Europa, Drew Galloway, jetzt bekannt als Drew McIntyre teilnahm. Das Jahr 2009 war für Sheamus eine Jagd nach Titelgold. Er bildete für kurze Zeit wieder ein Tag Team mit Ryback und erhielt mit ihm zwei Titelmatches um die Florida Tag Team Championships, die sie jedoch beide gegen Johnny Curtis und Tyler Reks nicht nutzen konnten. Auch seine nächste Chance auf die Heavyweight Championship der Liga gegen Drew McIntyre ließ er ungenutzt. Weitere Chancen taten sich auch in der Folgezeit auf, unter anderem gegen Justin Angel, jedoch blieben diese ebenfalls ohne Erfolg, hauptsächlich jedoch, weil Sheamus ins Main Roster berufen wurde.

Aufstieg ins Main Roster und beispielloser Aufstieg (2009-2010)

Nachdem er bereits zuvor einige Dark Matches vor den Main Shows bestritten hatte, machte Farelly als „Sheamus“ schließlich am 30. Juni 2009 sein Main Roster Debüt bei ECW. Er trat dabei anders als gewohnt als Heel auf. Sein Debütmatch gewann er nach kurzer Dominanz gegen einen lokalen Jobber, doch schnell bahnte sich dieses Mal eine längere Fehde mit dem Veteranen Goldust an. Am 29. Juni konnte Sheamus diesen erstmalig besiegen, was das Programm der beiden ins Rollen brachte. Nach einem Segment in der populären „Abraham Washington Show“ mit Host Abraham Washington wurde ein No Disqualification Match der beiden für die nächste Woche festgelegt, welches Sheamus auch für sich entscheiden konnte. Nach dieser ersten erfolgreichen und backstage positiv aufgenommenen Fehde begab sich Sheamus in ein Programm mit Shelton Benjamin, welches jedoch kurz gehalten wurde und es nicht auf die Card eines PPVs schaffte, sondern lediglich in einem Weekly-Match am 27. Oktober, welches Sheamus für sich entscheiden konnte. Der eigentliche Grund für das Kürzen der länger angelegten Fehde war jedoch, dass Sheamus kurz darauf zu RAW gedraftet wurde, um ihn in der Hauptshow weiter aufzubauen. Sein dortiges Debüt feierte er am 26. Oktober mit einem Sieg über Jamie Noble. Diesen attackierte er auch in der Folgezeit immer wieder, was laut Storyline der Grund für dessen Karriere war. Tatsächlich musste Noble nämlich seine Karriere wegen anhaltender Verletzungen beenden und die Wrestling-Stiefel an den Nagel hängen. Bald schon trat Sheamus auch bei seinem ersten PPV auf, Survivor Series, als Teil des Teams von The Miz in einem traditionellen 5 on 5 Elimination Tag Team Match. Im Match gelangen ihm gleich zwei Eliminierungen: seinen irischen Gefolgsmann Finlay und Team-Captain John Morrison konnte er erfolgreich pinnen. Das Team gewann das Match schließlich mit drei Verbliebenen auf seiner Seite: Sheamus, The Miz und der nun ebenfalls im Main Roster antretende Drew McIntyre.

In der folgenden RAW-Ausgabe gelang es Sheamus, eine sogenannte „Breakthrough“ Battle Royal zu gewinnen, die Wrestlern, die noch nie eine World Championship gewonnen hatten, ein Titelmatch für eben einen solchen ermöglichte. Somit wurde der Ire Nr. 1 Contender für die WWE Championship von John Cena. Bei der Vertragsunterzeichnung beförderte Sheamus den Champion glatt durch einen Tisch – weswegen Guest Host Jesse Ventura kurzerhand verkündete, dass das Titelmatch ein Tables Match werden würde. Am 13. Dezember fand das Titelmatch schließlich beim PPV TLC: Tables, Ladders & Chairs statt und völlig entgegen der Erwartungen gelang es Sheamus auch tatsächlich John Cena durch einen Tisch zu befördern und sich somit seinen ersten Titel in der WWE zu sichern: die WWE Championship. Er wurde damit auch gleichzeitig der erste Ire, dem der Gewinn der prestigeträchtigsten Championship gelang. In der folgenden Nacht bei RAW gewann Sheamus zudem den Slammy Award für den „Breakout Superstar“ des Jahres.

Am 31. Januar 2010 beim Royal Rumble PPV gelang es Sheamus nur knapp, Randy Orton durch Disqualifikation zu besiegen, da dessen Tag Team Partner Cody Rhodes eingriff. Am 21. Februar war schließlich fand der Titelrun des Iren seine Endstation in der Elimination Chamber beim gleichnamigen PPV, da er als einer der letzten Teilnehmer von Triple H eliminiert wurde. Während des Matches erlitt Sheamus zudem eine leichte Gehirnerschütterung und verpasste die nächste RAW-Ausgabe. Nach seiner Rückkehr begann er eine Fehde mit dem Mann, der ihm seinen Titel gekostet hatte, also Triple H. Nach mehreren Attacken seinerseits wurde schließlich ein Match bei Wrestlemania XXVI festgelegt, hier konnte sich Sheamus jedoch in einem sehr hart umkämpften Match nicht durchsetzen. Die Fehde war jedoch noch nicht zu Ende und so setzte man beim nächsten PPV, Extreme Rules, ein neues Match der beiden an, unter der Stipulation des Street Fights. Hier attackierte Sheamus seinen Widersacher bereits vor dem Match, konnte ihn so schwächen und im Street Fight schließlich besiegen. Durch diese Niederlage schrieb man Triple H zudem für mehrere Monate aus dem TV.

Am 20. Juni war Sheamus wieder im obersten Titelgeschehen mit dabei und nahm am Fatal 4 Way Match um die WWE Championship teil, welches er nach Eingriff des neuen Stables „The Nexus“ auch gewinnen konnte. Er gewann somit in kürzester Zeit bereits das zweite Mal den wichtigsten Titel der Company und sein Stern stieg weiter. Im Rematch konnte er sich in einem Steel Cage Match erneut gegen den ehemaligen Champion John Cena beim PPV Money in the Bank durchsetzen. Erneut brandete jedoch die Fehde mit seinem gefürchteten Rivalen Randy Orton auf, welcher ihm beim PPV SummerSlam in einem Titelmatch begegnete. Das Match endete jedoch wieder in Disqualifikation und Sheamus konnte den Titel noch einmal verteidigen, ehe er Orton schließlich doch beim PPV Night of Champions unterlegen war und in einer sogenannten Six Pack Challenge, an der auch Chris Jericho, Edge, John Cena und Wade Barrett beteiligt waren, den Titel an ihn verlor. Orton und er waren dabei die letzten verbliebenen Teilnehmer. Er erhielt sein Rematch für den Hell in a Cell PPV am 3. Oktober, unterlag Randy Orton jedoch auch hier in einem Hell in a Cell Match.

Nach diesem beispiellosen Aufstieg begann jedoch auch ein Abstieg des Iren. Es kursierten damals bereits Gerüchte, dass Sheamus neben vielen Fürsprechern aus unbekannten Gründen auch einige ranghohe Gegner unter den Offiziellen hatte, die seinen Charakter nicht befürworten würden und ihn deshalb depushen lassen wollten. Davon merkte man doch zunächst herzlich wenig und so gewann Sheamus in gewohnt dominanter Manier das King of the Ring-Turnier, indem er sich im Finale gegen John Morrison durchsetzen konnte. Der Ruhm des neuen Königs wehrte jedoch nicht lange und schnell stellten sich in einer Fehde gegen Morrison nur noch Niederlagen für den Iren ein. Beim nächsten TLC PPV gipfelte die Fehde in einem Ladder Match zwischen den beiden um die Nr. 1 Contendership der WWE Championship und Sheamus verlor erneut gegen seinen Rivalen.

Seine Lage besserte sich nicht und so kehrte Triple H nach zehn Monaten „Verletzungspause“, die ja bekanntlich durch Sheamus verursacht wurde, zurück und beförderte den einst so dominanten Iren als Abschluss ihrer Fehde nach einem sehr einseitigen Brawl durch das Kommentatorenpult. Bei der nächsten RAW-Ausgabe verlor Sheamus gegen den Midcarder Evan Bourne und erreichte endgültig seinen Tiefpunkt, als er auch United States Champion Daniel Bryan unterlag. Er forderte diesen nun für die folgende Ausgabe zu einem Match auf, bei dem seine eigene Karriere im Austausch gegen die WWE United States Championship auf dem Spiel stand und konnte sich im folgenden Match auch endlich wieder durchsetzen und neuer Champion werden. Das Rematch verlief ebenfalls zu Sheamus Gunsten, jedoch endete der Titelrun des Iren bereits kurz darauf: Sheamus wurde durch den 2011 Supplemental Draft zu Smackdown gedraftet und begann dort eine kurze Fehde gegen Kofi Kingston, welcher ihn in einem Titelmatch bei Extreme Rules nach kurzer Regentschaft wieder um den Titel brachte.

World Heavyweight Champion und Fehden in der Uppercard (2011-heute)

Am 3. Juni bestritt Sheamus sein Debütmatch in seinem neuen Roster – ein Titelmatch gegen World Heavyweight Champion Randy Orton. Dieses endete jedoch in Disqualifikation, da Special Guest Referee Christian aufgrund einer eigenen Fehde mit Randy Orton das Match chaotisch leitete und am Ende beide Athleten disqualifizierte. In der Folgezeit begann Sheamus einen Faceturn, der sich mit Attacken seinerseits gegen Mark Henry schließlich manifestierte. Als Face fehdete der Ire weiterhin gegen den World´s Strongest Man und begegnete ihn beim PPV SummerSlam, wo er ihr Match allerdings via Count Out verlor.

Nach dieser Niederlage blieb Sheamus vorerst ohne feste Fehde, dafür aber nicht weniger dominant. Oft von General Manager Theodore Long als Überraschungsgegner für in ihren Promos herumpöbelnden Heels eingesetzt, konnte er bald eine stolze Siegesserie von 14 Siegen vorweisen. Die Serie riss erst durch Christian, der zu Gunsten seines Gegners in eines seiner Matches eingriff. Mit ihm begann Sheamus als nächstes eine längere Fehde, in der er ihn in drei aufeinander folgenden Matches besiegen konnte: beim PPV Hell in a Cell, Vengeance und einmal abschließend bei Smackdown. Erneut konnte er ohne feste Fehde eine Siegesserie von 12 Siegen aufstellen, die ihn perfekt auf den Royal Rumble 2012 vorbereitete. Hier konnte er sich dann auch tatsächlich gegen 29 Gegner durchsetzen und als letztes Chris Jericho eliminieren, um als Royal Rumble Sieger 2012 festzustehen.

Am 19. Februar attackierte Sheamus beim PPV Elimination Chamber den gerade siegreichen World Heavyweight Champion Daniel Bryan, um so zu zeigen, dass er den im Royal Rumble verdienten Titelshot auf seinen Titel anwenden würde. Das Match fand am 1. April bei Wrestlemania XXVIII. Das Match dauerte hierbei nur 18 Sekunden, da Bryan durch sein Valet AJ kurz abgelenkt war und Sheamus dies zu seinen Gunsten ausnutzen konnte. Diese bei vielen Fans schlecht aufstoßende Aktion bescherte ihn bei Bryans Rematch Bryans beim PPV Extreme Rules großen Heat, da die meisten Fans aus Protest für die als ungerecht abgestempelte Aktion für Bryan jubelten. In einem wesentlich längeren und intensiven 2 out of 3 Falls Match konnte Sheamus, der schließlich selbst auch um ein langes sehenswertes Match bei Wrestlemania gebracht worden war, sich schließlich als Champion beweisen und seine Reputation als harter Kämpfer wieder herstellen.

Am 20. Mai konnte sich der Ire beim PPV Over the Limit in einem Fatal 4 Way Match gegen Alberto Del Rio, Chris Jericho und Randy Orton durchsetzen. Am 17. Juni folgte die nächste erfolgreiche Titelverteidigung gegen Dolph Ziggler, welcher ihm kurz darauf mit Alberto Del Rio auch bei Smackdown in einem Triple Threat Match begegnete, jedoch erneut unterlegen war. Beim PPV Money in the Bank trat Sheamus nur gegen den Mexikaner alleine an und gewann erneut, wurde ihn damit jedoch noch nicht los. Nachdem Del Rio ein Fatal 4 Way Match um den Platz als Nr. 1 Contender gewann, traten beide erneut um den Titel gegeneinander an, dieses Mal beim PPV SummerSlam und auch hier zeigte sich der Ire als siegreich. Doch die Fehde endete immer noch nicht, denn der General Manager Booker T stimmte Del Rios Antrag zu, den Finisher von Sheamus, den Brogue Kick, aufgrund seiner zu hohen Gefährlichkeit zu bannen. Wochenlang provozierte Sheamus beide damit, den Kick trotz Verbotes gegen den Ring Announcer des Mexikaners einzusetzen, was beinahe zu einer Aberkennung seines Titels führte. Schließlich folgte das letzte Titelmatch zwischen beiden beim PPV Night of Champions, wo Booker T kurz vor dem Match den Brogue Kick wieder legal machte und damit zwar die gesamte Storyline ad absurdum führte, jedoch gleichzeitig einen Sieg seitens Sheamus gewährleistete und damit dem Programm der beiden, welches von vielen Fans bereits als viel zu lang empfunden wurde, ein Ende bereitete.

Für den nächsten PPV Hell in A Cell erlangte Big Show das Titelmatch gegen Sheamus und konnte ihn in einem intensiven Match schließlich auch besiegen, womit er den Titelrun des Iren nach mehr als 200 Tagen beendete. Auch die folgenden Rematches konnte Sheamus nicht gewinnen und beendete das Jahr 2012 ohne Titelgold um die Hüften. Dass das Jahr dennoch mehr als erfolgreich für ihn gelaufen war, zeigte wieder einmal die Statistik: Sheamus hatte die meisten Weekly-Matches bestritten (98!), davon Sage und Schreibe 77 gewonnen und gleichzeitig bei den Weekly-Shows die meisten Main Events geführt. Am 27. Januar 2013 nahm Sheamus erneut am Royal Rumble Match teil, wo er als drittletzter von Ryback eliminiert wurde. Als einer der Top-Faces der WWE wurde er schnell das Ziel der neuen Heel Gruppierung The Shield und begann somit eine Fehde mit ihnen. Schnell verbündete er sich mit John Cena und Ryback, um der Bedrohung ein schnelles Ende zu machen, doch sie mussten zur Überraschung vieler eine herbe Niederlage einstecken. Während sich John Cena und Ryback größtenteils aus der Fehde mit The Shield zurückzogen, setzet Sheamus seinen Rachefeldzug gegen die Gruppierung fort und verbündete sich dafür mit Langzeitrivale Randy Orton. Beide standen einander nun bei und retteten sich gegenseitig, wenn The Shield attackierten, waren jedoch immer noch zahlenmäßig um eins unterlegen, weswegen sie einen weiteren Verbündeten suchen mussten. Diesen fanden sie in Big Show, welcher gemeinsam mit ihnen bei Wrestlemania XVIV gegen The Shield antrat – doch erneut verloren gegen die Faces.

Big Show startete kurz darauf eine Handicap-Fehde gegen die Faces mit der Begründung, sie hätten ihn bei Wrestlemania im Stich gelassen. In zwei 2 on 1 Handicap Matches begegneten sie sich, beide Male gewann Sheamus und Randy Orton. Zur Unterstützung holte sich Big Show den zurückkehrenden Mark Henry als Partner hinzu und in einem folgenden Tag Team Match gelang es den beiden Giganten auch, Sheamus und Orton zu besiegen. Mit der Zeit verschwanden Letzterer und Big Show aus der Fehde und überließen Sheamus und Mark Henry sich selbst und ihrer aufkommenden Fehde. Beide testeten in der Folgezeit ihre Stärke aneinander aus und ließen ihre Fehde schließlich am 19. Mai 2013 beim PPV Extreme Rules gipfeln, wo ein Strap Match zwischen beiden stattfand, welches Sheamus für sich entscheiden konnte.

Sonstiges

Finisher

Signature Moves

Tag Teams

Zeitraum Name Mitglieder
2008
Sheamus & Mr. Yamamoto

Stables

Zeitraum Name Mitglieder
2015-Heute

Schüler

Spitznamen

  • "The Celtic Warrior"
  • "The Great White"
  • "The Irish Curse"
  • "Mr. Money in the Bank"
  • "The Celtic Conqueror"

Einzugsmusik

  • Independent Promotions
    • "The Irish Curse" von Alan Doyle
  • World Wrestling Entertainment
    • 2009-2015: "Written in My Face" von Sean Jenness, komponiert von Jim Johnston
    • 2015-Heute: "Hellfire" von CFO$
    • 2015-Heute: "A League of Their Own" von Jim Johnston (als Mitglied der League of Nations verwendet)

Titel & Auszeichnungen

Titel

Auszeichnungen

Tuniersiege

Mediale Aktivitäten

Filme

  • 2006: 3 Crosses
  • 2008: The Escapist
  • 2009: Assault of Darkness

Fernsehen

  • Dustin's Daily News
  • The Podge and Rodge Show
  • 2014: Royal Pains

DVDs

  • Superstar Collection: Sheamus (2012)