World Wrestling Entertainment

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World Wrestling Entertaiment Inc. (WWE)
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Daten
Name World Wrestling Entertaiment Inc. (WWE)
Unternehmensform Corporation
Gründungsdatum 1952
Gründer Roderick James "Jess" McMahon
Sitz Stamford, Connecticut
Leitung Vincent Kennedy McMahon
Mitarbeiter 585 (Stand 2011)
Umsatz 604 Millionen US-Dollar im Jahre 2012
Gewinn rund 40 Millionen US-Dollar im Jahre 2012
Branche Sport-Unterhaltung
Homepage wwe.com

Die WWE, Inc. wurde im Jahre 1952 von Roderick James "Jess" McMahon gegründet. Das Medienunternehmen ist vor allem für seine Wrestling-Shows, Filmproduktionen und TV-Sendungen wie aktuell Total Divas bekannt. Das Unternehmen ist gegenwärtig der Marktführer (der westlichen Welt) in Sachen Sports Entertainment Wrestling. Vincent Kennedy McMahon kaufte 1983 die Firma seines Vaters Vincent J. McMahon auf und übernimmt bis heute die Leitung des Unternehmens.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Anfänge

1933 veranstaltete Roderick James "Jess" McMahon seine erste Wrestling Show. Seines Zeichen ein Box-Promoter, verstand die Faszination des Wrestlings aufzugreifen und widmete sich dem Wrestling Geschäft. Über die Jahre hinweg konnte er Kontakte zu damaligen Wrestlinggeschäftsgrößen wie Raymond Mondt oder Ray Fabiani knüpfen, was letztendlich vor allem seinem Sohn Vincent J. McMahon bei der folgenden ersten eigenen Promotion zugute kam.

So erworb Vincent J. McMahon 1952 die Rechte an der Turner Arena in Washington D.C. und veranstaltete 1953 die ersten Wrestlingshows unter dem Banner der Capitol Wrestling Federation. Zusätzlich trat er dem Dachverband der National Wrestling Alliance bei. 1955 nannte er die Arena in Captiol Arena um und wurde letztendlich 1956 erstmalig im damaligen DuMont-Netzwerk ausgestrahlt. In enger Zusammenarbeit mit Raymond Mondt konnte er bereits im gleichen Jahr eine Wrestling Show im weltberühmten Madison Square Garden veranstalten.

1957 eröffnete McMahon ein zentrales Büro. Als Organisation wurde die Capitol Wrestling Corporation (CWC) in das Register eingetragen. Teilhaber waren McMahon und Mondt zu gleichen Teilen.

World Wide Wrestling Federation

Damals schuf der Wrestling Dachverband "NWA", den NWA-World-Heavyweight-Wrestling-Champion-Titel, welcher weltweit bei allen Mitgliedsverbänden verteidigt werden konnte. Am 30. Juni 1961 erlangte der bei der CWC unter Vertrag stehende Star "Nature Boy" Buddy Rogers diesen Titel. Jedoch gab es Beschwerden, denn außer im Amerikanischen Nordosten erlaubte man es Rogers selten den Titel auszukämpfen. Die NWA schützte ihren Titel mit einer Kaution von 25.000$. Mondt und McMahon wiesen daraufhin die Rogers an die Kaution zu zahlen und so weiterhin Champion zu sein. Dieser sah dies aber nicht ein und gab den Titel im Januar 1963 an Lou Thesz weiter.

Die CWC war so empört über den ganzen Vorfall, dass sie die NWA verließen und ihre eigene Liga gründeten: die "World Wide Wrestling Federation" (WWWF). Buddy Rogers wurde daraufhin der erste WWWF-Champion, verlor seinen Titel aber bereits wenige Wochen später an den Hall of Famer Bruno Sammartino.

Ca. 1965 verließ Raymond Mondt die Promotion und die WWWF gelangte nun in den alleinigen Besitz der McMahon.

Trotz der Gründung der WWWF waren sie weiterhin im Aufsichtsrat der NWA, was wohl ende 1972 mit einer der Gründe war, wieso sich die WWWF wieder an die NWA ankoppelte. Zudem hatte man ohne die NWA nur ein gewisses Stammterritorium, welches die Promotion eingrenzte und ein expandieren schwer machte. Man benannte die WWWF in NWA Capitol Wrestling Federation um. Auch wurde in diesem Jahr die noch heute bestehende Suborganisation World Wrestling Council' auf Puerto Rico gegründet.

World Wrestling Federation

Im März 1979 wurde die WWWF in World Wrestling Federation (WWF) umbenannt. Die WWF erhob sich langsam als die größte Wrestling-Liga der Vereinigten Staaten von Amerika. Dies geschah durch das Bilden und/oder Aufkaufen von vielen kleineren Regionalligen. Nun bald kam Vince McMahon auf den Plan. Dieser kaufte nämlich die CWC, sowie die Firma "Titan Sport Inc." ab. Letztere wurde von McMahon|Vince McMahons Vater gegründet, um die Regionalligen über diese Firma laufen zu lassen. Vince McMahon erkannte sehr schnell, dass es im Entertainment Wrestling vor allem um gute Unterhaltung geht. So funktionierte er die bis dahin sehr sportliche Wrestling Veranstaltung in eine Unterhaltungsshow mit Wrestling um.

Vince strahlte die Shows landesweit und in Kanada aus. Dies verärgerte die NWA, den laut geschriebenen Gesetz hätte sich die WWF auf ihre Regionen beschränken müssen. Dies führte dann 1983 zum endgültigen Austritt der WWF aus dem National Wrestling Alliance Verband.

An dieser Stelle, genauer 1984, wurde Hulk Hogan erstmaliger WWF-Heavyweight-Champion. Die komplette WWF und deren Marketing begann sich rund um Hogan aufzubauen.

"Golden Age"

1985 schaffte die WWF etwas, was es so noch nicht gegeben hatte: eine Großveranstaltung, welche heute sozusagen die Olympiade des Showwrestling darstellt: Wrestlemania!. Die WWF strahlte nun landesweit (US-Kabelfernsehen) ihre Sendungen aus. An der Spitze befand sich Hulk Hogan, welcher nahezu ein Held des Wrestlings war. Die gigantische Fankultur rund um Hogan bekam den Sport sowie natürlich der WWF sehr gut. Die WWF konnte sich schnell an die Spitze dieser Unterhaltungsart setzen.

Zu dieser Zeit hatte Hogan seine erste Regentschaft als Titelträger, welche unglaubliche 1474 Tage anhielt. Hogans erfolgreicher Run als Zugpferd der WWF dauerte fast 10 Jahre an, kam jedoch ins Stocken als bekannt wurde das Hogan ordentlich mit Steroiden nach half. Dieser Skandal zwang die WWF ein neues Zugpferd zu wählen: the best there is, the best there was, the best there ever will be - Bret Hart. Da die WWF zu einer, aufgrund des Steroid Missbrauchs, Strafe von 5 Millionen Dollar verurteilt wurde, ging diese nahezu bankrott. Vince McMahon sah sich gezwungen den Angestellten ein 40% geringeres Gehalt zu zahlen. Da nun auch die bekannte WCW aufstieg und vor allem den Wrestlern viel mehr Geld anbot, verpflichteten sich viele WWF-Superstars der WCW.

Um jedoch an etwas Geld zu kommen, beschloss man, die WWF in ein Börsen-notiertes Unternehmen umzuwandeln.

"Attitude-Ära"

Die wohl bekannteste und beliebteste Ära bis heute stellt wohl die Attitude-Ära dar. Sowohl WCW Monday Nitro als auch Monday Night Raw (WWF/WWE) kämpften wöchentlich verbittert um jeden Zuschauer. Der sogenannte "Quotenkrieg" verlangte von beiden Format erheblich viel ab. Zu beginn sah es wirklich nicht rosig für die WWF aus. Um jedoch trotzdem mit der WCW mithalten zu können, begann 1997 die legendäre "Attitude-Ära". Nachdem Bret Hart nach dem "Montreal Screwjob" zur WCW wechselte, sprang, der bis dahin am Kommentatoren pult sitzende, Vincent McMahon in die Rolle des skrupellosen Bösewichts und diktatorischen Herrschers der WWF. Mit der Formierung des Stables D-Generation X, sowie der genialen Fehde zwischen Stone Cold Steve Austin und McMahon leitete man die Attitude-Ära ein.

RAW wurde extrem ordinär, bot erheblich Gewalt und sehr viele Story Wendungen, welche die Zuschauer allmählich von dem WCW Format abzogen. Neben den Superstars von D-Generation X, sowie Stone Cold Steve Austin, kamen auch viele neue Gesichter zur WWF: The Rock, Hardcore Legende Mick Foley, Chris Jericho, Kane und natürlich Kurt Angle. Mit diesen, und vielen mehr, neuen Charakteren konnte man unterhaltsame und fesselnde Fehden gestalten.

Letztendlich gewann die WWF den Quotenkrieg, welcher 2001 mit dem Aufkaufen der kompletten WCW (World Championship Wrestling) und ECW (Extreme Championship Wrestling) endgültig beendete. Viele Wrestler der ECW und WCW wurden in die WWF übernommen.

Von nun an, war die WWF der Weltweite Marktführer im Wrestling-Bereich!

World Wrestling Entertainment

Wenn du WWF hörst, kommt dir da nicht auch die World Wide Fund for Nature, also die Umwelt- und Tierschutzorganisation, in den Sinn? Nun, im Mai 2002, verlor die WWF (Wrestling) einen Rechtsstreit gegen die WWF (Umweltorganisation) und musste sich in World Wrestling Entertaiment - WWE umbenennen. Damit nicht genug, mit dem Urteilsspruch mussten alle WWF Schriftzüge die mit Wrestling zusammenhingen unkenntlich gemacht werden. Aus diesem Grunde sieht man heute auf alten Matches ein verpixeltes WWF Logo. Das Urteil galt jedoch nur für das Logo, trotzdem beschloss die WWE nun auch alle Titelnamen anzupassen. So wurde aus dem WWF Champion der WWE Champion.

2012 einigte sich die WWF und die WWE, wieder das alte WWF Logo zeigen zu dürfen, jegliche Kommentatoren ausrufe in Verbindung mit dem Wort WWF sind jedoch weiterhin untersagt.

2002 wurde des weiteren eine neue Sendung, nämlich Smackdown erstmals ausgestrahlt. Das aufgezeichnete Format strahlt man bis heute Freitags aus. 2002 wurde das große Roster in jeweils zwei Lager getrennt, eines für RAW eines für Smackdown. Superstars wurden meist nur in der "WWE Draft" Sonderausgabe von Raw in das jeweilig andere Roster verlegt. 2011 entschied man sich die Rostersplittung abzuschaffen. Dazu schuf man die sogenannte "Supershow", welche sowohl RAW als auch Smackdown Superstars zusammen auftreten lässt. 2012 entfernte man den Namenszusatz "Supershow" wieder, jedoch besteht das Prinzip weiterhin.

Ruthless Aggression Ära

Ab 2002 betrat WWE die Ruthless Aggression Ära, die besonders dadurch gekennzeichnet wurde, dass das Roster aufgeteilt wurde. RAW und Smackdown lieferten sich einen Kampf, wo Wrestler, Titel und auch Personal wie Kommentatoren exklusiv bei einer der beiden Shows waren. Bis WrestleMania 23 wurden sogar die PPVs so aufgeteilt, dass die beiden Brands sich abwechselten. 2005 wurde des Weiteren Extreme Championship Wrestling wiedererweckt, die schließlich das dritte Roster bekamen. Während ECW zu Beginn konkurrenzfähig zu den beiden großen Shows war, änderte sich dies über die Jahre, bis die Show 2010 wieder eingestampft wurde. Während dieser Ära feierte auch das Money in the Bank Ladder Match sein Debüt. Diese Matchart sorgte über die Jahre oft dafür, dass Wrestler auf ein höheres Level gehievt wurden.

Nachdem die 2 großen Stars der Attitude Ära, The Rock und Stone Cold Steve Austin, das Unternehmen verließen, übernahmen andere schnell das Ruder. So wurden Namen wie Brock Lesnar, Eddie Guerrero, Kurt Angle, Rey Mysterio, JBL, Batista oder Edge bekannt, die nun im Main Event von PPVs antraten. Auch fanden John Cena und Randy Orton ihren Weg zu WWE, wo sie noch während der Ruthless Aggression Ära zu großen Stars wurden.

WWE goes PG again

Über die letzten Jahre waren Dinge wie Blut, sexuelle Anspielungen oder Gewalt ein nicht zu übersehender Bestandteil der WWE. Im Jahr 2008 änderte sich dies jedoch, als es den Wrestlern verboten wurde zu bluten oder als Schläge mit dem Stuhl gegen den Kopf gebannt wurden. WWE entwickelte sich rasch von TV-14 zu TV-PG und versuchte nun besonders Kinder anzusprechen. Dies geschah in erster Linie durch John Cena, der hier zum Gesicht der Company avancierte und das Ebenbild der PG Ära wurde. Neben der Auflösung der Brands gab es von 2009 bis 2010 wöchentlich einen Guest Host bei RAW, der für diese Ausgabe die Kontrolle über die Show hatte. Bei diesen Hosts handelte es sich zumeist um B-Promis. Am 12. Juli 2012 feierte RAW des Weiteren seine 1000ste Ausgabe, wo es einige Auftritte von Stars der Vergangenheit gab sowie die Ankündigung, dass RAW nun jede Woche 3 Stunden dauern wird.

2010 feierte Bret Hart nach 13 Jahren sein Comeback und durfte bei der folgenden WrestleMania Rache an Vince McMahon nehmen. Beim selben Event verlor Shawn Michaels zum zweiten mal gegen den Undertaker, weshalb er seine Karriere beendete. Ein Jahr später trat auch Edge zurück, wobei dieser durch eine Verletzung dazu gezwungen wurde. Neben den Rücktritten feierte 2011 The Rock seine Rückkehr und startete ein Programm mit John Cena. Neben Cena selbst machte sich zu dieser Zeit besonders CM Punk einen Namen, der es schaffte die WWE Championship 434 Tage lang zu halten, ehe er den Titel an The Rock verlor. Randy Orton, Jeff Hardy, Sheamus, Alberto Del Rio und Dolph Ziggler sind weitere Stars dieser Periode.

Reality Ära

2013 bezwang Randy Orton John Cena bei TLC und vereinigte somit die WWE Championship und die World Heavyweight Championship. Die Ära bekam ihren Namen durch Triple H der sagte, dass in einer Zeit in der Dirt Sheets präsenter sind als jemals zuvor, das Kayfabe tot ist und alles nun realer ist. So spielte der Abgang von CM Punk eine große Rolle hierbei, als diese Geschichte viel Aufmerksamkeit bekam und durch Chants des Publikums auch in den Shows präsent war.

2014 stellte außerdem das Jahr von Daniel Bryan dar, der von den Fans als neuer Star auserkoren wurde und von diesen so sehr gepusht wurde, dass er bei WrestleMania 30 die WWE World Heavyweight Championship gewann. Die Wyatt Family, angeführt von Bray Wyatt, und die Mitglieder von The Shield (Seth Rollins, Roman Reigns und Dean Ambrose) machten sich ebenfalls einen Namen. Brock Lesnar, der sein Comeback gefeiert hatte, schaffte es bei WrestleMania 30 die Streak des Undertakers zu brechen, was bis dahin als nahezu unmöglich angesehen wurde. 2015 gab Sting sein In Ring-Debüt bei WWE und Seth Rollins cashte als erster bei WrestleMania seinen Money in the Bank Koffer ein, um Champion zu werden.

NXT bekam über die Jahre immer mehr Präsenz und wurde bei den Fans überaus beliebt. NXT Stars feierten bald ihre Debüts im Main Roster und eroberten WWE im Sturm. Angeführt von Wrestlern wie Seth Rollins, Paige, Bray Wyatt oder Kevin Owens.

WWE Network

Das WWE Network ist eine Online-Streaming-Plattform, auf der sowohl aktuelle Shows, PPVs, als auch viel Material aus der traditionsreichen Geschichte der Promotion verfügbar ist. Dabei bietet man sowohl einen 24-Sunden Stream, als auch eine On-Demand Bibliothek an, die jederzeit abgerufen werden kann.

Der offizielle Start war am 24. Februar 2014, einen Tag nach dem WWE Elimination Chamber PPV und direkt im Anschluss an RAW. Mit einem monatlichen Abo-Preis von 9,99$ wollte man eine möglichst große Abonnentenzahl schon zum Start erzielen, die Hoffnung auf einen schnellen Erfolg wurde aber schon bald durch die ersten Quartalszahlen getrübt, die deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben. Aus diesem Grund fanden einschneidende Sparmaßnahmen statt und man begann damit, dass Network in den Weeklys noch aggressiver zu bewerben. Dadurch entstand auch der Kult-Slogan "It's only 9.99".

Houseshows und Tourneen

Produkte

PPVs

Pay-per-View-Plan
Monat Veranstaltung
Januar WWE Royal Rumble
Februar WWE Fastlane
April WWE WrestleMania
Mai WWE Extreme Rules
Juni WWE Payback
Juni WWE Money in the Bank
Juli WWE Battleground
August WWE SummerSlam
September WWE Night of Champions
Oktober WWE Hell in a Cell
November WWE Survivor Series
Dezember WWE TLC

Ehemalige PPVs

Veranstaltungsname Datum der Einstellung
The Wrestling Classic 7.November 1985
No Holds Barred: The Match/The Movie 27.Dezember 1989
This Tuesday in Texas 03.Dezember 1991
King of the Ring 23.Juni 2002
In Your House 25.April 1999
One Night Only 20.September 1997
Mayhem in Manchester 04.April 1998
Capital Carnage 06.Dezember 1998
Unforgiven 07.September 2008
Backlash 26.April 2009
No Mercy 05.Oktober 2008
Over the Edge 23.Mai 1999
Fully Loaded 23.Juli 2000
Rebellion 26.Oktober 2002
Armageddon 14.Dezember 2008
Insurrextion 07.Juni 2003
Judgment Day 17.Mai 2009
Invasion 22.Juli 2001
Bad Blood 13.Juni 2004
The Great American Bash 28.Juni 2009
Taboo Tuesday/Cyber Sunday 26.Oktober 2008
New Year's Revolution 07.Januar 2007
One Night Stand 01.Juni 2008
December to Dismember 03.Dezember 2006
Breaking Point 13.September 2009
Bragging Rights 24.Oktober 2010
No Way Out 17.Juni 2012
Over the Limit 20.Mai 2012
Fatal 4-Way 20.Juni 2010
Capitol Punishment 19.Juni 2011
Vengeance 23.Oktober 2011
Elimination Chamber 23.Februar 2014

Aktive Show-Formate

RAW

Monday Night RAW ist die Flaggschiffshow von WWE und läuft seit dem 11. Januar 1993 ununterbrochen am Montagabend im amerikanischen Fernsehen. Die Show wurde dabei zunächst bis zum Jahr 2000 auf dem USA Network ausgestrahlt, anschließend wechselte man bis 2005 zu TNN/SpikeTV und kehrte schließlich wieder zur alten Heimat zurück, auf der man auch heute noch läuft.

Nachdem man die wöchentliche 2-Stunden-Show auch schon vorher mal als 3-Stunden-Specials ausgestrahlt hat, verlängerte man die Show auf Druck des Networks seit der 1.000sten Ausgabe am 23. Juli 2012 regelmäßig um eine weitere Stunde.

Smackdown

Die zweitgrößte WWE Show ist ohne Frage auch heute noch (Friday Night) SmackDown. Die Show wurde 1999 als Gegenpart zu WCW Thunder aus dem Boden gestampft. Später diente sie als Pendant zu RAW und sollte das Vakuum schließen, welches durch das Ende der Konkurrenz aus WCW und ECW entstand.

Mit dem Start der Brand Extension im Jahr 2002 diente Smackdown innerhalb der WWE als klare Konkurrenz zu RAW und man war bestrebt, die Show als gleichwertiges Produkt zu RAW darzustellen. Obwohl SmackDown schon immer deutlich hinter RAW zurück hing, nahm der Status der Show nach dem Ende der Brand Extension immer weiter ab und hat heute leider nur noch eine verhältnismäßig geringe Bedeutung für das aktuelle WWE Produkt. Das wirklich relevante passiert bei RAW.

Die Show vollzog im Laufe der Jahre auch diverse Senderwechsel. Man startete zunächst auf UPN, ehe man nach The CZ und MyNetworkTV auf dem heutigen Sender SyFy landete. Bis 2005 wurde die Show am Donnerstagabend ausgestrahlt, seit dem 9. September 2005 läuft die Show Freitags.

Superstars

WWE Superstars ist eine wöchentlich 1-stündige Show von WWE, welche im amerikanischen Raum nur über Hulu Plus oder das WWE Network zu empfangen ist. In der Show treten vor allem Undercarder gegeneinander an, die sich hier vor WWE Monday Night RAW dem Publikum in meist längeren Matches beweisen können.

Das ursprüngliche Konzept sah zum Start der Show am 16. April 2009 allerdings noch ganz anders aus. Zu dieser Zeit war der Rostersplit noch aktiv und Superstars die einzige WWE Show, wo regelmäßig sowohl Wrestler von RAW, als auch von SmackDown antraten. In den ersten Ausgaben auf WGN America waren sogar Leute wie The Undertaker oder John Cena zu sehen. Wie aber bereits erwähnt, die Starpower konnte nicht gehalten werden und die Show verschwand 2011 aus dem US-TV. Zeitweise wurden die Ausgaben auf wwe.com ausgestrahlt, 2012 folgte eine Einigung mit Hulu Plus, seit dem Start des Networks gibt’s die Shows nun auch dort zu sehen.

Main Event

WWE Main Event ist eine mittlerweile exklusiv für das WWE Network produzierte einstündige Show von WWE. Die Sendung debütierte am 3. Oktober 2012 auf dem ION Network und hatte ein ähnliches Konzept wie auch WWE Superstars beim Start. Es sollten auch die großen Namen der Promotion dort auftreten und die Show sollte eine Ergänzung zu den Geschehnissen bei RAW und Smackdown sein. Aber auch bei Main Event konnte man diesen Plan nicht lange aufrechterhalten und die Show wurde schon bald zum Showcase für Under- und Midcarder.

Am 2. April 2014 verschwand die Show schließlich aus dem amerikanischen TV und wurde seitdem nur noch über das WWE Network ausgestrahlt. Dabei wertete man die Show durchaus wieder etwas auf, Ziel war es mit dieser exklusiven Show auch das Network zu pushen. Dennoch finden die Geschehnisse von Main Event in den beiden Hauptshows kaum Beachtung.

Die Show wird jeden Dienstag im Rahmen der Smackdown-Tapings aufgezeichnet und am Mittwoch ausgestrahlt.

NXT

WWE NXT ist die einstündige TV-Serie des WWE Entwicklungsbereiches, der ebenfalls unter dem Namen NXT läuft.

Ursprünglich lief NXT als Staffelsystem und sollte eine Art Mix aus Wrestling und Reality-TV darstellen. Rookies aus dem Entwicklungsbereich bekommen einen etablierten Wrestler als Mentor an die Seite gestellt und sollen sich in teils peinlichen Spielen den Fans und Verantwortlichen beweisen. Berühmtester „Rookie“ dürfte dabei ohne Frage Daniel Bryan sein, der über die erste Staffel von NXT im Zuge des The Nexus-Angles ins Main Roster fand.

Insgesamt gab es 4 normale Staffeln, Staffel 5 (NXT Redemption) entwickelte sich schließlich zu einer Endlosserie und wurde daher auch mehr oder weniger ein eigener kleiner Brand. Nach dem Ende der FCW und der Umstrukturierung von NXT zum neuen Entwicklungsbereich wurde NXT: Redemption schließlich eingestampft und die Show läuft seither eigenständig als Teil des Entwicklungsbereichs.

Während die Show international weiterhin im TV zu sehen war, fand man im amerikanischen Raum einfach keinen passenden Sender, sodass die Show lange Zeit nur auf wwe.com zu sehen war. Mittlerweile ist NXT fester Bestandteil des WWE Network und dort jeden Donnerstag zu sehen.

Total Divas

Die auf dem E! Network ausgestrahlte Show Total Divas ist eine von WWE mitproduzierte Reality TV-Serie, welche sich um das Leben von WWE Diven dreht. In diesem trashigen Format werden sowohl die Geschehnisse hinter den Kulissen, als auch das private Leben der Damen sowie ihrer Familienmitglieder und Partner beleuchtet. Lug und Trug, Zickenkrieg und verletzte Gefühle sind dabei an der Tagesordnung.

Die Show läuft im Moment in der fünften Staffel und erfreut sich im Schnitt bei mehr als 1 Million Zuschauer allein in den USA großer Beliebtheit. Aber auch in Deutschland ist die Show auf dem Sender E! zu empfangen.

WWE im deutschen Fernsehen

...

Nachdem man die Zusammenarbeit mit Sky nach einigen Jahren beendete, ist WWE seit 2014 auch wieder im deutschen Free-TV zu empfangen. WWE handelte dabei Pakete mit unterschiedlichen Anbietern aus.

Gegen eine feste monatliche Gebühr haben die deutschen Fans die Möglichkeit, sich alle aktuellen Show-Formate über die Online-Streamingplattform Maxdome zu bestellen, auf Maxdome sind auch die PPVs für 15€ bzw. 20€ käuflich zu erwerben.

Eine zweistündige Version von Monday Night RAW läuft zudem jeden Donnerstag um 22:15 auf dem Sender Tele5, wrestling-infos.de ist an diesem Tag auch immer sehr aktiv auf Twitter dabei, genauso wie auch am Samstag bei WWE SmackDown auf ProSieben Maxx. Weitere WWE Shows sind zudem über den Bezahlsender ProSieben FUN zu empfangen.

Zusätzlich gibt es auf Eurosport auch immer noch die WWE Vintage Collection und This Week in WWE.

Mittlerweile ist auch WWE Total Divas beim Bezahlsender E! zu sehen.

Um den Fuß noch besser in die Tür des deutschsprachigen Marktes zu bekommen, eröffnete WWE am 8. November 2013 ein Büro in München. Zuständig für die Länder Deutschland, Östereich und Schweiz soll das Büro die Events in den entsprechenden Ländern planen und Anlaufpunkt für Fans sein.

Inaktive Show-Formate

ECW

Bei der WWE ECW handelte es sich um eine einstündige TV-Show auf dem Sender SyFy, welche am 13. Juni 2006 debütierte. Durch den Aufkauf von Extreme Championship Wrestling war es WWE möglich, den Namen für die eigene Show zu verwenden, Anfangs hatte die Sendung auch noch einen relativ starken Bezug zum Original. Man wollte damit ein Kontrastprogramm zu den anderen Weeklys auf die Beine stellen und baute die Show entsprechend auf. Wie schon früher setzte man hier auf deutlich mehr Gewalt und Hardcore Wrestling, mit der Fehde der ECW Originals gegen The New Breed sorgte man 2007 kurzfristig für größeres Aufsehen.

Im Laufe der Zeit und auch bedingt durch die allgemeine Neuausrichtung der Promotion hin zu einem PG-Programm änderte sich auch schnell die Darstellung der WWE ECW, die Kritik der traditionellen ECW Fans war natürlich groß. Die Show wurde mehr und mehr zu einem Bindeglied zwischen Entwicklungsbereich und Main Roster und beherbergte bis zu ihrem Ende eine Mischung aus frischen Talenten sowie Veteranen, für die man entweder keine Verwendung hatte oder deren Charaktere festgefahren waren.

Die Show wurde im Februar 2010 von Vince McMahon plötzlich abgesetzt und nur eine Woche später durch WWE NXT ersetzt. Der letzte Champion war Ezekiel Jackson, welcher in der letzten Show Christian den Titel abnehmen konnte. Das Roster wurde im Anschluss auf RAW und SmackDown aufgeteilt.

Saturday Night's Main Event

Saturday Night’s Main Event ist eine WWE-TV Show der frühen Jahre, die Show lief in der ursprünglichen Version von 1985 bis 1992, ein Revival fand zwischen 2006 und 2008 statt. Zur damaligen Zeit war die Show eine große Nummer, die Show lief auf NBC und bot große Kämpfe im landesweiten Fernsehen. Nachdem man NBC 1991 verließ lief die Show noch 2-Mal auf Fox, ehe man die Produktion für zahlreiche Jahre einstellte.

Nach der Rückkehr von Monday Night RAW aufs USA Network im Jahre 2005 beschloss man für 2006 eine Wiederauferstehung der Show. Die Show lief als „Special Series“ wieder auf NBC und beinhaltete Wrestler aus allen 3 WWE Brands.

Die Show war in den 80ern ein regelrechter Ratingmagnet und lief zunächst im Timeslot der Wiederholungen von Saturday Night Life. Mit einem Rating von 11.6 Punkten steht die Show vom 14. März 1987 noch immer auf Platz 1 der erfolgreichsten Wrestlingshow aller Zeiten in diesem Timeslot. Die Show beinhaltete eine große Battle Royal mit Hulk Hogan, André The Giant, welche mehr oder weniger Teil des WrestleMania III Aufbaus war.

Mittlerweile kann man alle alten Shows, beginnend mit den Episoden aus den 80er Jahren, auf dem WWE Network sehen.

Saturday Morning Slam

WWE Saturday Morning Slam war ein einstündiges TV-Programm von WWE, welches vom 25. August 2012 bis zum 11. Mai 2013 samstags auf dem CW Network ausgestrahlt wurde. Die Show lief mehr oder weniger im Staffelsystem ab und war vor allem auf Kinder ausgerichtet. Aus diesem Grund wurde auf übertriebene Gewaltdarstellung verzichtet und bestimmte Moves, die vornehmlich gegen den Kopf und Nacken gingen, verboten. Die Show war nicht TV-PG, sondern TV-G.

General Manager der Show war Mick Foley, es war seine letzte Aufgabe bei WWE vor dem Auslaufen seines Vertrags.

Tough Enough

Bei Tough Enough handelte es sich um eine von WWE produzierte Reality-Show, bei der sich die Teilnehmer über mehrere Wochen einem Wrestlingtraining unterzogen und dabei darum kämpften, einen WWE Entwicklungsvertrag zu ergattern. In den ersten 3 Staffeln gab es 2 Sieger pro Staffel, ein Ausscheiden musste aber nicht gleichzeitig bedeuten, dass man nicht doch einen Vertrag angeboten bekam. Ab der vierten Staffel gab es schließlich nur noch einen Sieger.

Die ersten 3 Staffeln liefen auf dem Musiksender MTV, Staffel 4 wurde damals in UPNs Smackdown integriert. 2010 kündigte man schließlich an, die Sendung mit einer neuen Staffel wieder aufzunehmen, die Show wurde 2011 am Tag nach WrestleMania unmittelbar vor RAW ausgestrahlt.

Von den ehemaligen Teilnehmern sind heute nur noch The Miz und Ryan Reeves bei WWE unter Vertrag. Zu den berühmtesten Teilnehmern zählt zudem noch John Hennigan.

Für 2014 war eigentlich eine weitere Staffel geplant, diese fiel allerdings Sparmaßnahmen zum Opfer.

Velocity

WWE Velocity war eine sekundäre Show von WWE, welche die beiden Shows Jakked/Metal ablöste. Die Show lief in den Jahren 2005 und 2006 online und wurde immer samstags auf WWE.COM hochgeladen, wo sie eine Woche lang verfügbar war. Die Show wurde immer vor den Smackdown-Tapings aufgezeichnet.

Heat

WWE Heat, auch bekannt als Sunday Night Heat, war eine einstündige TV-Show der WWE, welche zunächst auf diversen größeren Sendern lief, ehe die Show von 2005-2008 im amerikanischen Markt eine Webshow für WWE.COM wurde. International wurde die Show später durch die WWE Vintage Collection ersetzt, die Matches auf der Vergangenheit zeigte.

Vintage Collection

Bei der WWE Vintage Collection handelt es sich um eine von Gene Okerlund und Renee Young gehostete Show, bei der ausgewählte Klassiker aus der Geschichte WWEs gezeigt werden. Die Show läuft in zahlreichen Ländern, darunter auch in Deutschland auf Eurosport.

Sein Debüt feierte die Show im Juni 2008, als sie WWE Heat in den internationalen Märkten ablöste. In jeder Show gibt es in der Regel 4 oder 5 Matches zu sehen, meist einem bestimmten Thema wie einem Wrestler, einem Event oder auch einer Division zugeordnet. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass solche Themen auch über mehrere Ausgaben hinweg fortgeführt werden.

Classics on Demand

WWE Classics on Demand war ein Video on Demand Service, welchen WWE von November 2004 bis Januar 2014 anbot und welcher rund um Material aus dem umfangreichen Archiv von WWE aufgebaut wurde. Monatlich wurden dabei rund 40 Stunden an unterschiedlichem Material in 4 Blöcken (Anfangs 6) angeboten.

Im Laufe der Zeit unterlief da Produkt einigen kleinen Umbenennungen, gestartet war der Service als „WWE 24/7 On Demand“, 2008 wurde daraus „WWE 24/7 Classics On Demand“, ehe im April die finale Umbenennung in „WWE Classics on Demand“ erfolgte. Die Abonnentenzahlen wurden nur selten bekannt gegeben, im November 2007 soll es aber ungefähr 115.000 Abonnenten für den Online-Service gegeben haben.

Bottom Line

WWE Bottom Line war eine Recap-Show von Monday Night RAW, bei der die wichtigsten Ereignisse der Flaggschiffshow noch einmal vorgestellt wurden. In den USA lief die Show nur von Mai 2002 bis September 2005, während sie in den internationalen Märkten immer noch läuft. Aktuell wird die Show von Scott Stanford gehostet.

Afterburn

Das Pendant zu WWE Bottom Line stellt WWE Afterburn da. Hier werden die wichtigsten Ereignisse der vergangenen SmackDown-Ausgabe noch einmal beleuchtet. In den USA lief die Show wie auch Bottom Line nur von 2002 bis 2005, während sie in den internationalen Märkten auch heute noch läuft. Aktueller Host der Show ist Scott Stanford.

Jakked / Metal

WWF Jakked und WWF Metal waren zwei Shows der damaligen World Wrestling Federation, welche vom 4. September 1999 bis zum 18. Mai 2002 liefen und später von WWE Bottom Line WWE Afterburn und WWE Velocity ersetzt wurden. Die Shows waren die Nachfolger von WWF Shotgun Saturday Night und WWF Shotgun.

Jakked wurde Samstagnachts ausgestrahlt und war etwas bissiger, während Metal am Nachmittag lief und etwas Jugendfreundlicher war. Aufgetreten sind hier vor allem Undercarder, von April bis Mai 2002 waren beide Shows SmackDown exklusiv.

Beide Shows liefen 60 Minuten und hatten insgesamt 193 Episoden. Der Inhalt war im Prinzip gleich, beide Shows boten die gleichen Matches, lediglich die Reihenfolge und die Kommentare waren unterschiedlich.

Ungeachtet der geringen Bedeutung gibt es auch zu diesen Shows ein paar interessante Randnotizen zu vermelden. So wurde Mike Bell im Jahr 2001 von Perry Saturn aufgrund eines verbotchten Moves absichtlich mit einer Ringglocke verprügelt, als Saturn die Glocke außerhalb des Rings auf Bells Kopf fallen ließ. Zudem ist ein Match zwischen Shane Helms und AJ Styles aus dem Jahr 2002 das begehrteste Match der Metal-Tapings im Internet.

Während in den Staaten beide Shows liefen, wurde in Großbritannien lediglich Metal ausgestrahlt.

Shotgun Saturday Night / Shotgun

Shotgun Saturday Night lief von 1997 bis 1999 und bot vor allem Undercardern eine Plattform um sich dem Publikum zu beweisen, ehe die Show ab 1999 vom ähnlichen Format WWE Jakked/Metal abgelöst wurde. Die Ausstrahlung der Show war in der Nacht von Samstag auf Sonntag und WWE bewarb die Show zu jener Zeit als „bissiger“ im Vergleich zum normalen wöchentlichen Produkt.

In der allerersten Show kam es dabei sogar zu einem denkwürdigen Moment, als Marlena während eines Matches zwischen Goldust und The Sultan in den Ring stieg und ihr Top auszog, um so den Sultan abzulenken.

Die Show bot zur damaligen Zeit einige Besonderheiten, die z.B. bei RAW nicht zu finden waren. Man nutzte einen kleineren Ring, alle Ringseile waren gelb und auch das Logo wurde für die Show abgeändert. Dies war vor allem aufgrund der Orte notwendig, in denen die Shows aufgezeichnet wurden, wie dem Mirage Nightclub in New York oder dem All-Star Cafe am Times Square. Später zeichnete man die Shows dann nicht mehr aus New York auf und sie verlor ihre Besonderheiten.

Auch das Produkt als solches wurde bereits nach wenigen Wochen wieder stark geändert. Grund dafür war eine alles andere als Jugendfreie Promo von Terry Funk. Letztendlich wurde die Show dadurch zu einem Pendant von WWE Heat und damit einer Undercard-Show, auch wenn sie ihren Look behielt.

Neben der Nachtversion lief auch eine Nachmittagsversion der Show, welche Kinderfreundlicher war und nur den Titel Shotgun hatte.

Development-Ligen

Ohio Valley Wrestling

Ohio Valley Wrestling (OVW) ist eine 1997 gegründete professionelle Wrestlingliga, die sich als Aufbaupromotion definiert, im Jahre 1997 von Danny Davis gegründet wurde (und auch heute noch von ihm geführt wird) und in Louisville, Kentucky, ihren Sitz hat. OVW war anfangs ein Mitglied der National Wrestling Alliance (1997 - 2000), bevor sie von 2000 bis 2008 die wichtigste Entwicklungsliga für die WWE wurde. Vom 7.2.2008 bis 2011 war die OVW eine selbstständige Liga. Von 2011 bis zum 2.11.2013 fungierte sie als die Aufbauliga des WWE-Konkurrenten TNA. Seitdem ist sie wieder selbstständig. Bis Dezember 2011 sollen angeblich über 100 ehemalige Wrestler der OVW bei der WWE aufgetreten sein.

Deep South Wrestling

Deep South Wrestling (DSW) war eine zwischen 2005 und dem 18. April 2007 existierende professionelle Wrestlingpromotion, die eng mit der WWE zusammenarbeitete und vor diesem Hintergrund auch als Aufbauliga der WWE betrachtet wurde. Eigentümer war Jody Hamilton, der ehemalige Direktor von WCW Power Plant (eine vorher bestehende Liga mit gleichem Namen bestand von 1986 bis Oktober 1988, ebenfalls unter der Leitung von Jody Hamilton). DSW kann damit in Hinblick auf die Ausrichtung als direkter Vorläufer von FCW (und mittelbarer Vorläufer von NXT) angesehen werden.

Florida Championship Wrestling

Bei Florida Championship Wrestling (FCW) handelte es sich um die zwischen dem 26.06.2007 und dem 7.6.2012 existierende Aufbauliga der WWE in Zeiten vor NXT. Die FCW kann daher als der direkter Vorläufer von NXT angesehen werden. FCW baute auf der einstigen Independent-Liga Championship Wrestling from Florida auf, welche ihrerseits von 1961 bis 1987 bestand. Von 2008 bis 2012 wurde die FCW ausdrücklich als Entwicklungsliga der WWE angesehen und auch entsprechend genutzt, um die Talente, die auf Sicht für eine Karriere im Main Roster in Frage kamen, entsprechend im Vorfeld zu fördern und auch die Karriere im Main Roster vorzubereiten. Im August 2012 wurde die FCW aufgelöst. Aus ihr ging die bis heute aktive WWE-Aufbauliga NXT hervor. Sämtliche Storylines und Championships der FCW wurden nicht fortgeführt - mit NXT startete also ein ganz neues Produkt.

NXT

WWE NXT ist der offizielle Entwicklungsbereich von WWE und damit der Nachfolger von Florida Championship Wrestling. Zur Entwicklungsliga avancierte NXT im Jahr 2012, nachdem unter dem Namen zuvor schon eine ans Reality-TV angelehnte Serie über das Heranführen von Rookies an das Main Roster produziert wurde. Zwischen August 2012 und Juni 2013 lief die „Promotion“ unter dem Namen NXT Wrestling und hatte auch einen eigenen Internetauftritt, ehe man NXT auch offiziell zu einem Teil von WWE machte und der Inhalt auf die WWE Homepage wwe.com wechselte. Nach Einführung des WWE Network wurde NXT auf das hauseigene Network verlegt.

Personal

Verantwortliche Personen hinter den Kulissen

Booking Team

Name Anmerkung
David Kapoor
Headwriter
Ed Koskey
Headwriter bei RAW
Steven Guerrieri
Headwriter bei SmackDown
Ryan Ward
Headwriter bei NXT

RAW Roster

Wrestler

Ringname Echter Name Anmerkung
Sesugh Uhaa
William Morrissey
Paul Wight
Taylor Rotunda
Adam Scherr
Windham Rotunda
Brock Lesnar
Claudio Castagnoli
Brian Myers
Joseph Hennig
Frederick Rosser III
Daniel Wheeler
Jonatan Good
Jeffrey Sciullo
Fergal Devitt
Dustin Runnels
Heath Miller
Nathan Everhart
Jeffrey Hardy
John Cena
Chad Allegra
Andrew Hankinson
Matthew Hardy
Michael Mizanin
Ronnie Killings
Terrance Gerin
Leati Anoa'i
Nuufolau Seanoa
David Harwood
Colby Lopez
Stephen Farrelly
Thaddeus Bullard, Sr.

Weibliche Wrestler

Ringname Echter Name Anmerkung
Alexis Kaufman
Victoria Crawford
Pamela Martinez
Ashley Sebera
Tenille Dashwood
Mickie James-Aldis
Savelina Fanene
Saraya-Jade Bevis
Mercedes Kaestner-Varnado
Danielle Moinet

Cruiserweight Wrestler

Ringname Echter Name Anmerkung
Akira Tozawa
Ariya Daivari
Brian Kendrick
Cederick Johnson
Andrew Gulak
Unbekannt
Oliver Claffey
Emanuel Rodriguez
Unbekannt
Adeel Alam
Benjamin Satterly
Noam Dar
Richard Swann
Theodore Perkins
Anthony Nese

Weitere On-Screen Persönlichkeiten

Ringname Echter Name Anmerkung
Robert Backlund
Manager von Darren Young
Kurt Angle
General Manager von WWE Raw
Maryse Mizanin
Managerin von The Miz
Paul Heyman
Manager von Brock Lesnar
Stephanie Levesque
Commissioner von WWE Raw

Smackdown Roster

Wrestler

Ringname Echter Name Anmerkung
Matt Rehwoldt
Allen Jones
Thomas Pestock
Ettore Ewen
Robert Roode Jr.
Charles Betts
Christopher Irvine
Nicholas Nemeth
Edwin Colón
Joseph Ruud
Curtis Hussey
Joshua Fatu
Jonatahn Fatu
Yuvraj Dhesi
Glenn Jacobs
Kevin Steen
Kofi Sarkodie-Mensah
Ryan Parmeter
Jon Huber
Michael Bennett
Dean Muhtadi
André the Giant Memorial Battle Royal Sieger
Orlando Colón
Randall Orton
Miroslav Barnyashev
Remi Sebei
Harvinder Sihra
Manager von Jinder Mahal
Shelton Benjamin
Shinsuke Nakamura
Jorge Arias
Gurvinder Sihra
Manager von Jinder Mahal
Ronald Arneill
Mattias Clement
Eric Thompson
Austin Watson
Matthew Cardona

Weibliche Wrestler

Ringname Echter Name Anmerkung
Rebecca Quin
Leah Van Dale
Money in the Bank Gewinnerin
Ashley Fliehr
Catherine Perry
Trinity Fatu
Natalie Neidhart-Wilson
Stephanie Garcia-Colace
Sarona Snuka-Polamalu

Weitere On-Screen Persönlichkeiten

Ringname Echter Name Anmerkung
Bryan Danielson
General Manager von WWE SmackDown
Mary Kanellis
Managerin von Mike Kanellis
Shane McMahon
Commissioner von WWE SmackDown

Broadcast Team

Ringname Echter Name Anmerkung
Andrea Ocampo
Ringsprecher bei WWE NXT Live Events & Backstageinterviewer
Booker Huffman, Jr.
Pre Show Analyst bei WWE Raw, WWE SmackDown & PPVs, Hall of Famer
Bryan Kelly
Kommentator bei WWE Raw & PPVs
Carlos Cabera
Spanischer Kommentator bei PPVs
Catherine Kelley
Moderatorin von What's Trending in WWE, Co-Moderatorin von Afterburn, Backstageinterviewerin, Social Media Korrespondentin
Charly Arnolt
Ringsprecherin bei WWE NXT, Backstageinterviewer
Matthew Polinsky
Kommentator bei RAW, WWE NXT & WWE Superstars, Moderator von Culture Shock with Corey Graves and Superstar Ink Co-Moderator von This Week in WWE History
Dasha Kuret
Backstageinterviewerin & Ringsprecher bei WWE NXT
David Otunga Sr.
Shoichi Funaki
Japanischer Kommentator bei PPVs
Eugene Okerlund
Co-Moderator von Vintage, Hall of Famer
Gregory Hamilton
Jerry Lawler
Pre Show Analyst bei WWE Raw, WWE SmackDown & PPVs, Hall of Famer
Jerry Soto
Spanischer Kommentator bei PPVs
John Layfield
Kommentator bei SmackDown & PPVs, Moderator von Legends with JBL
Joseann Offerman
Backstageinterviewerin, Ringsprecherin bei WWE Raw
Lilián Garcia
Ringsprecherin bei SmackDown
Marcel Laprea
Spanischer Kommentator bei PPVs
Mauro Ranallo
Kommentator bei SmackDown & PPVs, Kommentator bei WWE Cruiserweight Classic
Michael Coulthard
Lead-Kommentator bei RAW & PPVs, Moderator von Michael Cole's Weekly Sit-Down Interviews
Austin Romero
Ringsprecher bei WWE Cruiserweight Classic
Renee Paquette
Co-Host von Bottom Line, Experience, Free for All & Vintage, Backstageinterviewerin bei SmackDown, Host von This Week in WWE & Unfiltered with Renee Young, Pre-Show Host bei PPVs
Rob Schamberger
Moderator von Canvas 2 Canvas
Scott Stanford
Co-Host von WWE Afterburn & Free for All, Pre-Show Host bei RAW & WWE SmackDown
Tom Hannifan
Kommentator bei WWE NXT, WWE Superstars & WWE Main Event, Backstageinterviewer bei RAW & PPVs
Anthony Chimel
Back-Up Ringsprecher

Referees

Ringname Echter Name
Chad Patton
Charles Robinson
Daniel Engler
Danilo Anfibio
Darrick Moore
Drake Wuertz
Eddie Orengo
Jason Ayers
John Cone
Michael Chioda
Robert Vista
Brian Nguyen
Joseph James
Matthew Bennett

Titel

Aktuelle Titelträger

Main Roster Champions

Titel Brand Aktueller Titelträger Regentschaft Tage Datum des Titelgewinns Ort Anmerkung
2.
376
07.11.2017
Manchester, England
Besiegte Jinder Mahal in einem Match bei einer SmackDown Live Show.
1.
595
02.04.2017
Orlando, Florida
Besiegte Goldberg in einem Match bei WrestleMania 33.
8.
300
22.01.2018
Brooklyn, New York
Besiegte Roman Reigns bei der RAW 25 Years Show.
1.
306
16.01.2018
Laredo, Texas
Besiegte Jinder Mahal im Turnierfinale um den vakanten Titel.
2.
447
28.08.2017
Memphis, Tennesee
Besiegte Sasha Banks bei einer RAW Show.
1.
369
14.11.2017
Charlotte, North Carolina
Besiegte Natalya bei einer SmackDown Live Show.
4.
294
28.01.2018
Philadelphia, Pennsylvania
3.
406
08.10.2017
Detroit, Michigan
Gewannen gegen The New Day in einem Hell in a Cell Match bei Hell in a Cell.
Vakant
/
/
/
/
Der Titel wurde nach der Entlassung von Enzo Amore für vakant erklärt.

NXT Champions

Titel Aktueller Titelträger Regentschaft Tage Datum des Titelgewinns Ort Anmerkung
1.
365
18.11.2017
Houston, Texas
1.
365
18.11.2017
Houston, Texas
Gewann ein Fatal 4-Way Match bei NXT TakeOver: WarGames.
1.
354
29.11.2017
Winter Park, Florida
Gewannen gegen Sanity bei einer NXT Show.
1.
547
20.05.2017
Rosemont, Illinois

Aktive Championship

Main Roster

WWE World Heavyweight Championship

Der mit großem Abstand wichtigste Titel der Promotion. Die Historie des WWE Championships ist lang, der Titel wurde am 25. April 1963 eingeführt und unterlief seitdem auch zahlreiche Umbenennungen. Erster Champion war Buddy Rodgers, ehe der legendäre Run von Bruno Sammartino mit insgesamt 2803 Tagen folgte.

Nach der Übernahme durch die WCW gab es im Jahr 2001 mit The Rock und Steve Austin zwei World Champions innerhalb der Company. Daher wurde der WWE Vengeance PPV rund um die Titelvereinigung aufgebaut. The Rock musste zunächst seinen WCW World Title gegen Chris Jericho verteidigen, Austin seinen WWF Title gegen Kurt Angle. Die beiden Sieger sollten dann später am Abend den Undisputed Champion unter sich ausmachen. Jericho gewann zunächst gegen The Rock und sicherte sich später auch den Sieg gegen Austin und wurde somit erster Undisputed World Champion der WWE.

Nach der Wiedereinführung des World Heavyweight Championships durch Eric Bischoff gab es lange Zeit wieder 2 World Title innerhalb der WWE. Erst im Dezember 2013 wurden diese beiden Titel durch Randy Orton bei WWE TLC 2014 wieder zusammengeführt, aus dem WWE Championship und dem World Heavyweight Championship folgte der neue WWE World Heavyweight Championship. Dennoch lief der Champion noch Monate lang mit beiden Gürteln herum, erst nach dem Sieg von Brock Lesnar beim SummerSlam 2014 wurde ein neuer Championship Gürtel eingeführt.

WWE United States Championship

Auch der WWE United States Championship blickt auf eine reiche Tradition, diese liegt allerdings nicht im Wirkungsbereich von WWE. Der Titel wurde 1975 als Teil der NWA unter dem Namen NWA United States Heavyweight Championship eingeführt und war der wichtigste Belt im Mid-Atlantic Territorium bzw. Mid-Atlantic Championship Wrestling, ehe Jim Crocket den NWA World Heavyweight Championship gewann und der US Title somit zur No.2 degradiert wurde. Nach dem Aufkauf und der Umbenennung in WCW im Jahr 1988 verblieb der Beltals zweithöchster Titel in der Promotion.

Nach der Übernahme der WCW durch die WWE wurde auch der US Title Eigentum der WWE und wurden schließlich bei der Survivor Series 2001 mit dem WWE Intercontinental Championship vereint. Im Juli 2003 reaktivierte Stephanie McMahon den Titel wieder als Secondary Title für Smackdown, Eddie Guerrero war im Anschluss daran der erste Champion nach einem Turniersieg über Chris Benoit im Finale.

Seit 2011 und dem Ende der Brand Extension ist der Titel nicht mehr an eine feste Show gebunden.

WWE Intercontinental Championship

Der Intercontinental Championship blickt bei WWE auf eine lange Tradition zurück, vom einstigen Prestige ist heute allerdings nicht mehr viel über. Zwar gilt er noch immer als zweitwichtigster Titel der Company, im Gegensatz zu früher ist der Belt aber heutzutage eher in der Undercard anzusiedeln, während er vor allem in den Anfangsjahren große Bedeutung hatte.

Eingeführt 1979, war Pat Patterson der erste Champion. Mittlerweile konnten mehr als 70 Personen den Gürtel halten, Rekordhalter ist dabei Chris Jericho mit insgesamt 9 Reigns, während der The Honky Tonk Man mit 619 Tagen noch immer den Rekord für den längsten Run hält. Die Liste der Champions liest sich dabei wie ein „Who is Who“ des Pro-Wrestlings und der Belt war für viele Leute das Sprungbrett zum Main Event.

Der Titel wurde im Laufe der Jahre zudem mit unterschiedlichen anderen Titeln vereinigt. So vereinigte Pat Patterson seinen WWF North American Championship mit einem South American Heavyweight Championship, den er in einem Turnier in Rio de Janeiro gewonnen haben soll, welches allerdings nie stattfand. Daraus entstand schließlich der Intercontinental Championship, welcher um die Jahrtausendwende herum auch noch mit dem WWE United States Championship, dem WWE European Championship sowie dem WWE Hardcore Championship vereinigt wurde.

Bei WWE No Mercy 2002 vereinigte schließlich Triple H den Titel mit seinem World Heavyweight Championship und sorgte für ein Ende des IC Titles, ehe der Belt im Mai 2003 von Steve Austin als zweitrangiger Titel für RAW reaktiviert wurde.

WWE Tag Team Championship

siehe Hauptartikel WWE Tag Team Championship

WWE Womens Championship

siehe Hauptartikel WWE Womens Championship

NXT

NXT Championship

Der NXT Championship ist der Major Titel von WWEs Nachwuchsliga NXT. Nach dem Ende von Florida Championship Wrestling und der Umstrukturierung der WWE NXT|NXT TV-Show hin zu einem eigenständigen Roster wurde der Titel am 26. Juli 2012 im Zuge eines Turniers zum ersten Mal ausgekämpft. Seinerzeit sicherte sich Seth Rollins den Belt durch einen Finalsieg über Jinder Mahal. In der Folge diente der Belt vor allem als Sprungbrett ins Main Roster.

NXT Tag Team Championship

Die NXT Tag Team Titles waren die zweiten Titel, die WWE für den Entwicklungsbereich NXT einführte. Wie auch beim NXT Championship wurden die ersten Titelträger durch ein Turnier ermittelt, am 31. Januar 2013 konnten sich schließlich British Ambition (Adrian Neville & Oliver Grey) im Finale gegen die Wyatt Family (Luke Harper & Erick Rowan) durchsetzen. Mit insgesamt 364 Tagen sind The Ascension mit deutlichem Abstand die Rekordchampions.

NXT Womens Championship

Der NXT Womens Championship war der bisher letzte Titel, der bei NXT eingeführt wurde. Die Einführung gab man damals im Rahmen des WrestleMania Axxess am 5. April 2013 bekannt, die Ankündigung eines Turniers um den neuen Titel folgte schließlich durch Stephanie McMahon bei den Tapings am 30. Mai.

Erste Championess war Paige, welche sich im Turnierfinale gegen Emma durchsetzen konnte. Im Gegensatz zu den Diven im Main Roster sind die seltenen Titelverteidigungen meist bedeutsam und gut aufgebaut, zudem bekommen die Damen bei NXT auch die nötige Zeit für ihre Titelmatches.

Inaktive Championship

WWE European Championship

Der WWE European Championship, eingeführt im Jahre 1997, gehört zu den bekanntesten Mid-Carder Titeln aus der Attitude Era und erfreute sich zu dieser Zeit großer Beliebtheit. Eingeführt wurde der "europäische Titel" nach einem Turnier in Berlin, Deutschland und errang einen Platz in den amerikanischen TV-Shows. Trotz des Namens, hielten lediglich zwei Europäer (British Bulldog & William Regal) den Gürtel. Im Jahre 2002 wurde der Titel ausrangiert, indem er mit dem WWE Intercontinental Championship vereinigt wurde.

WWE Hardcore Championship

Der WWE Hardcore Championship, eingeführt am 2.November 1998, begann seine fulminante "Titelkarriere" mit Mankind, der den Titel von Vince McMahon überreicht bekam. Der Titel wurde hauptsächlich in Matches mit besondere Stipulation aufs Spiel gesetzt, doch erst durch die Einführung der 24/7 Regel manifestierte sich der Titel als legendärer "Hardcore Titel". Der Gürtel zeichnete sich besonders durch seine zahlreichen Titelwechsel aus, selbst während einer Show kam es zu mehrfachen Verteidigungen und Titelwechseln. Raven gilt als hervorragendstes Beispiel, da dieser den Gürtel 27 mal errang. Am 26.August 2002, einige Zeit nach der Attitude Era, wurde der Titel schließlich mit dem WWE Intercontinental Championship vereinigt und nach 234 Titelwechseln in die Rente geschickt.

WWF Light Heavyweight Championship

Der WWF Light Heavyweight Championship, ursprünglich eingeführt am 26.März 1981, fungierte als Gürtel der Universal Wrestling Association und wurde später nicht nur in Mexiko, sondern auch in Japan aufs Spiel gesetzt, da dieser Teil der "Titelzusammenkunft" des J-Crown war. Nachdem der Gürtel hauptsächlich bei New Japan Pro Wrestling Verwendung fand, schnappte sich die WWF den Gürtel und ließ den Titel im Jahre 1997 mithilfe eines Turniers neu austragen. Der Titel wurde zur Stärkung der "Light Division" ins Leben gerufen, damit eine Alternative zur "Heavyweight Division" gebildet wurde. Die Gewichtsbegrenzung lag bei ungefähren 97 kg. Da die WWE die WCW aufkaufte, wurde der Gürtel im Zuge der "Invasion" Storyline eingestellt und stattdessen der [[WCW Cruiserweight Championship in die Shows geholt.

WWE Cruiserweight Championship

siehe Hauptartikel WWE Cruiserweight Championship

WWE World Tag Team Championship

siehe Hauptartikel WWE World Tag Team Championship

WWE Womens Championship

siehe Hauptartikel WWE Womens Championship

WWE Million Dollar Championship

siehe Hauptartikel WWE Million Dollar Championship

ECW Championship

siehe Hauptartikel ECW Championship

ECW World Tag Team Championship=

siehe Hauptartikel ECW World Tag Team Championship

ECW World Television Championship

siehe Hauptartikel ECW World Television Championship

Weitere Titel / Errungenschaften

Royal Rumble

Der Sieger des jährlichen Royal Rumble Matches beim WWE Royal Rumble bekommt ein garantiertes Titelmatch bei WrestleMania. Ursprünglich ging es in diesem Match mal um den Main Event Spot bei Mania, durch zwischenzeitlich mehr als 2 World Title wurde dieses Konzept allerdings abgewandelt. Erst seit 2013 steht der Royal Rumble Sieger auch wieder regelmäßig im Hauptkampf der Veranstaltung.

Letzter Sieger: Triple H

Money in the Bank

Die Geschichte des Money in the Bank Ladder Matches begann 2005 bei WrestleMania 21 und wurde anschließend bis 2010 eine feste Tradition beim wichtigsten PPV des Jahres. Im Anschluss daran debütierte WWE einen eigenständigen PPV mit dem Thema und es befanden sich mehrere Koffer im Umlauf, 2010 durch 1 Match bei WrestleMania und zwei beim WWE Money in the Bank PPV sogar 3 Stück.

Ab 2011 verschwand das spektakuläre Match von der WrestleMania Card und es gab bis 2013 zwei Matches beim eigenen PPV, durch die Zusammenlegung der beiden World Titles fand 2014 auch nur noch ein Match um den begehrten Koffer statt.

Das Match gilt seit jeher als Sprungbrett für aufstrebende Wrestler und der Sieg garantiert dem Gewinner einen Titleshot zu jeder Zeit innerhalb eines Jahres. In 14 Versuchen konnte sich der Kofferträge insgesamt 12 Mal den jeweiligen Championship sichern, nur John Cena und Damien Sandow scheiterten, Cena kündigte sein Titelmatch gegen CM Punk jedoch eine Woche vorher an und verlor das Match am Ende durch DQ.

Letzter Sieger: Sheamus

André the Giant Memorial Trophy

siehe Hauptartikel André the Giant Memorial Trophy

Die André The Giant Memorial Trophy wurde 2014 zum ersten Mal bei WrestleMania ausgekämpft. Wie könnte es anders sein wurde das Match durch Hulk Hogan als "Big Thing" verkauft und sollte wie es schon der Name verrät den großen André The Giant ehren. In der Battle Royal konnte sich Cesaro den Sieg sichern, nachdem er zuletzt The Big Show eliminieren konnte. Das Momentum verflachte allerdings schnell. Im nächsten Jahr wurde ein weiteres Memorial Battle Royal veranstaltet. Big Show setzte sich dort als letzten Teilnehmer gegen Damien Sandow durch

Letzter Sieger: The Big Show

King of the Ring

siehe Hauptartikel King of The Ring Tournament

Das King of The Ring Turnier wurde bei WWE von 1985 bis 2002 praktisch jährlich abgehalten. Lediglich 1990 und 1992 fiel das Turnier aus, von 1993 bis 2002 war es dabei sogar ein eigenständiger PPV. Nach einer vierjährigen Pause reanimierte man das Konzept wieder und ließ es zwischen 2006 und 2010 im Zweijahres-Modus als Special Ausgabe von WWE Monday Night RAW laufen. Das Turnier ist allerdings kein regelmäßiger Bestandteil der Shows und wird unregelmäßig reaktiviert, wie im Jahre 2015, als ein King of the Ring Turnier angekündigt wurde und die finalen Matches auf dem WWE Network ausgestrahlt wurde.

Der Sieg im Tournament bedeutete für viele Wrestler auch zumindest eine kurzzeitige Abänderung ihres Gimmicks in das eines Königs.

Letzter Sieger: Bad News Barrett

Weblinks

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