WWE Money in the Bank 2013

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Money in the Bank 2013
WWE Money in the Bank 2013.jpg
Daten
Promotion WWE
Datum 14. Juli 2013
Halle Wells Fargo Center
Ort Philadelphia, Pennsylvania
Zuschauerzahl 15.000
Letzte Veranstaltung Payback 2013
Nächste Veranstaltung SummerSlam 2013
Event Money in the Bank
Letztes Event Money in the Bank 2012
Nächstes Event Money in the Bank 2014

Informationen zum Event

  • Während des WWE Championship Contract Money in the Bank Ladder Match machte sich Curtis Axel auf dem Weg zum Ring und verhinderte den sicheren Sieg von Daniel Bryan, muss anschließend allerdings einen Go To Sleep einstecken. Paul Heyman kommt heraus und brüllt Curtis Axel an, warum er denn seinen “Freund” CM Punk nicht unterstützen würde. CM Punk klettert sichtlich angeschlagen die Leiter zum Koffer hinauf, doch plötzlich attackiert Heyman seinen Freund und haut ihm die Leiter vor den Kopf, so dass Randy Orton nach einem RKO gegen RVD den Koffer abhängt. Heyman hatte währenddessen das Szenario verlassen.

Ergebnisse

Nr. Ergebnis Stipulation Länge
1P The Shield (Roman Reigns & Seth Rollins) (c) gewannen gegen The Usos (Jimmy & Jey Uso) via Pin nach dem Spear von Reigns an Jimmy Uso. Tag Team Match um den WWE Tag Team Championship 15:28
2 Damien Sandow gewann gegen Wade Barrett, Cody Rhodes, Dean Ambrose, Fandango (mit Summer Rae), Jack Swagger (mit Zeb Colter) und Antonio Cesaro (mit Zeb Colter) via Stipulation, nachdem er seinen Partner Cody Rhodes von der Leiter warf. Money in the Bank Ladder Match um den World Heavyweight Championship Contract. 17:04
3 Curtis Axel (c) (mit Paul Heyman) gewann gegen The Miz via Pin nach dem Cravate Facebuster. Singles Match um den WWE Intercontinental Championship 09:20
4 AJ Lee (c) (mit Big E Langston) gewann gegen Kaitlyn (mit Layla) via Submission im Black Widow. Singles Match um den WWE Divas Championship 07:02
5 Ryback gewann gegen Chris Jericho via Pin nach einem Roll-Up, da er einen Lionsault kontern konnte. Singles Match 12:02
6 Alberto Del Rio (c) gewann gegen Dolph Ziggler via DQ, da AJ Lee Del Rio mit ihrem Gürtel attackierte. Singles Match um den World Heavyweight Championship 15:08
7 John Cena (c) gewann gegen Mark Henry via Submission im STF. Singles Match um den WWE Championship 15:22
8 Randy Orton gewann gegen Rob Van Dam, Daniel Bryan, Sheamus, Christian und CM Punk via Stipulation. Money in the Bank Ladder Match um den WWE Championship Contract. 27:18
  • (c) – markiert den als Titelträger in das Match gehende Wrestler
  • P – markiert ein Match welches in der Pre-Show stattfand

Wrestling-Infos.de Blu Ray Review

Am 14.Juli 2013 fand wieder einmal die Großveranstaltung Money in the Bank statt, die seit 2010 jährlich ausgetragen wird. Bei diesem PPV finden immer 2 Multi Men Ladder Matches, besser als Money in the Bank Matches bekannt, statt, in denen es darum geht, einen Koffer mit dem darin enthaltenen Vertrag für ein Titelmatch um einen World Title, abzuhängen. Doch natürlich gab es auch noch mehr Matches auf der Card, und in der nachfolgenden Bewertung könnt ihr nachlesen ob die Großveranstaltung insgesamt zu überzeugen wusste.

Den Anfang machte das Money in the Bank Match um einen Titleshot für die World Heavyweight Championship. Und dieses Match wusste schon einmal richtig zu überzeugen. Insgesamt war das ein sehr flottes Match, und natürlich gab es dann auch sowohl sehenswerte als auch innovative Spots. Ein starkes Ende rundete diesen Opener, der Lust auf mehr machte, hervorragend ab. Weiter ging es dann mit einem Match um die Intercontinental Championship. Titelträger Curtis Axel und The Miz brachten in 10 Minuten ein passables Match, welches man aber auch ohne Probleme in jeder Weekly hätte bringen können. Es war zwar nicht schlecht, aber es war auch nichts besonderes. Einfach nur ganz okay.

Im dritten Match durften sich dann auch die Diven präsentieren. Und nachdem die beiden Kontrahentinnen AJ Lee und Kaitlyn beim vorherigen PPV Payback fast schon einen WWE Diven-Klassiker auf die Beine stellten, war ich ziemlich auf dieses Match gespannt. Zwar konnte dieses Match nicht mit dem von Payback mithalten, war aber für WWE-Verhältnisse, noch ein gutes Diven-Match. Danach durften Ryback und Chris Jericho ihr Können zeigen, und ich bin ehrlich: Richtig gespannt war ich auf dieses Match nicht, da der Kontrahent von Ryback einen sehr guten Tag haben muss, damit das ein ordentliches Match werden kann. Chris Jericho zeigte, dass er zu den Besten im Ring gehört und stellte am Ende zusammen mit Ryback ein unterhaltsames Match auf die Beine.

Gleich danach kam es schon zum ersten World Title Match dieser Show. Im Match um World Heavyweight Championship versuchte Dolph Ziggler seinen gerade verlorenen Gürtel von Alberto Del Rio wieder zu gewinnen. Ob ihm das gelungen ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber eines ist ihm gelungen: Ein richtig starkes Match mit Del Rio zu bringen. Dieses Match wusste sicherlich zu überzeugen, und war neben dem Opener das bisherige Highlight der Show. Und auch in der darauffolgenden Paarung ging es um einen World Title. Und zwar um die WWE Championship. Und genau dieses Match war das Match auf welches ich mich überhaupt nicht gefreut habe, da beide Kontrahenten eigentlich einen guten Partner brauchen um ein gutes Match auf die Beine zu stellen. Eigentlich! Dieses Match wusste, den Verhältnissen entsprechend, aufgrund der Spannung wirklich zu überzeugen.

Und dann war auch schon wieder Main Event Time. Und der überzeugte meiner Meinung nach diesmal so richtig. Sieben ehemalige World Champions trafen im zweiten Money in the Bank Match des Abend aufeinander, und ich genoss das Match regelrecht zu jeder Sekunde. Am Anfang ging es langsam los, und dann wurde es immer schneller und besser. Zwar fehlten die ganz großen Spots, aber die Ringpsychologie und die Stimmung war wirklich atemberaubend. Der Sieger ist auch total in Ordnung. Das war wirklich ein Main Event, der seinen Namen verdient!

Fazit:

Meiner Meinung nach war dies einer der besten WWE PPVs im Jahre 2013. Drei Matches waren sehr gut, zwei waren gut und zwei waren absoluter Durchschnitt. Selten habe ich bei der WWE eine Großveranstaltung ohne ein schwächeres Match gesehen, und ja. Dieser PPV gehört zu eben diesen Großveranstaltungen. Das Pre-Show Match zwischen den Usos und The Shield, welches man als Extra auf der Blu Ray zu sehen bekommt, ist auch als äußerst ordentlich einzuschätzen, und wäre bei der eigentlichen Veranstaltung eines der besseren Matches gewesen. Die Highlights aus Smackdown und Raw sind wie meistens unterhaltsam, weswegen ich auf dieser Blu Ray eigentlich auch gar nichts zu meckern habe.

Diese Blu Ray bekommt von mir 9 von 10 Punkten und damit eine klare Kaufempfehlung!